Heute, am 2. Mai 2026, war etwas ganz Besonderes im Universitätsklinikum Wiener Neustadt los. Die Luft war förmlich geladen mit Aufregung und Vorfreude, denn das Klinikum feierte ein Jubiläum: 10 Jahre robotisch assistierte Urologie. Die Veranstaltung fand in den malerischen Kasematten statt, wo sich alles um Fachvorträge, einen Festakt und die neuesten Entwicklungen in der Urologie drehte.

Ein Highlight des Tages war die Live-Übertragung einer robotisch assistierten Nierentumor-Exzision, die von Primararzt Harun Fajkovic durchgeführt wurde. Das Publikum konnte hautnah miterleben, wie die Da-Vinci-Operationsroboter-Technologie in Aktion trat. Diese innovative Technik hat die Urologie am Klinikum nicht nur etabliert, sondern auch revolutioniert. Die minimalinvasive Vorgehensweise verspricht präzisere und schonendere Operationen. Primarassistent Martin Haydter betonte die zahlreichen Vorteile für die Patienten – weniger Schmerzen, schnellere Regeneration und oft die Möglichkeit, das Krankenhaus deutlich früher zu verlassen als bei herkömmlichen Verfahren.

Ein Blick in die Zukunft der Urologie

Während des Festakts wurden nicht nur die beeindruckenden Ergebnisse gefeiert, sondern auch langjährige Wegbegleiter der Klinischen Abteilung für Urologie geehrt. Vertreter des Landes waren ebenfalls anwesend, um die Bedeutung des Klinikums für die Gesundheitsversorgung in Niederösterreich zu würdigen. Landesrat Anton Kasser hob die Wichtigkeit von Investitionen in moderne Medizin hervor, während Elisabeth Bräutigam die Innovationskraft und die Teamarbeit des Standorts lobte.

Besonders spannend war die interdisziplinäre Besprechung, bei der reale Fälle aus den Bereichen Niere, Blase und Prostata im Rahmen eines Tumorboards diskutiert wurden. Experten wie Dr. Stefan Siemer und Privatdozent Stephan Buse trugen mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen dazu bei, dass die Anwesenden einen umfassenden Einblick in die Herausforderungen und Chancen der modernen Urologie erhielten.

Die Technik hinter den Operationen

Was macht die Da-Vinci-Technologie so besonders? Der Roboter wird über eine Konsole gesteuert – er handelt nicht eigenständig, sondern agiert als „verlängerter Arm“ von speziell geschulten Chirurg:innen. Mit einer einzigartigen 3DHD-Bildgebung und stark vergrößerten Ansichten von Gewebe und Gefäßen ermöglicht er präzisere Eingriffe. Die Instrumente sind in alle Richtungen abwinkelbar, was eine unglaubliche Flexibilität bietet. Nerven und Gefäße können dabei besser geschützt werden, und große Narben? Die gehören der Vergangenheit an. Geringerer Blutverlust und weniger Schmerzen sind für die Patient:innen ein echter Gewinn.

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Die Veranstaltung war nicht nur ein Rückblick auf eine Dekade erfolgreicher urologischer Behandlung, sondern auch ein Ausblick auf die Zukunft. Ärztlicher Direktor Ojan Assadian sprach von Mut, Weitsicht und Weiterentwicklung – alles entscheidende Faktoren, um auch in den kommenden Jahren an der Spitze der medizinischen Innovation zu bleiben. Das Universitätsklinikum Wiener Neustadt positioniert sich damit als Vorreiter in der Gesundheitsversorgung und zeigt, wie wichtig es ist, die neuesten Technologien zum Wohle der Patient:innen zu nutzen.