Heute, am 21. Mai 2026, hat Bürgermeister Klaus Schneeberger in Wiener Neustadt eine aufregende Tour durch die lokale Unternehmenslandschaft unternommen. In den letzten Wochen hat er sich die Zeit genommen, um gleich sechs Betriebe zu besuchen. Diese Besuche sind nicht nur ein Zeichen des Interesses, sondern auch ein tolles Beispiel für die Vielfalt an Unternehmertum in der Region. Wie Schneeberger selbst betont, zeigen diese Betriebsbesuche die lebendige Wirtschaft von Wiener Neustadt und wünschen den dort ansässigen Unternehmerinnen und Unternehmern viel Erfolg.
Die erste Station war der „Amici Barbershop“ in der Wiener Straße. Hier haben die Friseure nicht nur einen neuen Standort eröffnet, sondern bieten auch eine breite Palette an Dienstleistungen an: vom Haarschnitt über Styling bis hin zu Bart-Service und sogar Hot-Towl Rasuren – das klingt nach einem echten Verwöhnprogramm! Weiter ging es zur psychologischen Beratung von Sandra Pulker in der Neunkirchner Straße. Sie hat eine neue Praxis eröffnet, die Coaching und Supervision sowohl für Privatpersonen als auch für Teams anbietet. Ein wichtiger Beitrag zur psychischen Gesundheit in der Region!
Wohlbefinden und Nachhaltigkeit im Fokus
Ein weiteres Highlight war die Eröffnung des „T-Raumwerk“ von Theresa Radelbauer in der Ungargasse. Hier dreht sich alles um Produkte für das Wohlbefinden – von Kerzen über Räucherwerk bis zu Heilsteinen. Wer dem Alltagsstress entfliehen möchte, findet hier bestimmt das richtige Stück für einen Moment der Entspannung. Nicht zu vergessen die Second Hand Boutique „Accente“ von Daniela Roitner in der Beethovengasse. Diese Boutique setzt auf hochwertige Damenmode und Accessoires, und hat dabei einen klaren Fokus auf Slow Fashion und Nachhaltigkeit. In einer Zeit, in der sich viele Gedanken um Umweltschutz machen, ist das ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Thomas Fugger, der eine Mediationspraxis in der Neunkirchner Straße führt, bietet Lösungen für Konflikte zwischen Nachbarn und Familien an. Ein sicherlich spannendes und manchmal auch heikles Thema. Last but not least besuchte Schneeberger den neuen „Easy Glas“-Schauraum von Ismail Yildirim am Zehnergürtel. Hier werden maßgeschneiderte Glaslösungen angeboten – bestimmt ein echter Hingucker!
Die Zukunft der Wirtschaftsförderung
Diese Betriebsbesuche sind mehr als nur eine nette Geste. Sie stehen im Kontext einer größeren Diskussion über die Wirtschaftsförderung in den Städten. Eine aktuelle Difu-Studie zeigt, dass es wichtig ist, die Wirtschaftsförderungen zukunftsfähig zu gestalten. Die Corona-Krise hat uns die Zerbrechlichkeit des globalen Wirtschaftssystems vor Augen geführt. Nun gilt es, auf Krisenfestigkeit und Resilienz zu setzen. Megatrends wie der demografische Wandel, Digitalisierung und Klimawandel erfordern eine Anpassung auf lokaler Ebene.
Die Studie fragt, wie sich diese Megatrends auf die regionalen Wirtschaftsstrukturen auswirken und welche Innovationsfähigkeit die Wirtschaftsförderungen haben sollten. Dabei wird klar: Die Wirtschaftsförderungen müssen sich an den Zielen der Agenda 2030 und den Sustainable Development Goals (SDGs) orientieren. Ein nachhaltiger und krisenfester Ansatz ist daher unerlässlich.
Die Vorschläge der Studie beinhalten die Bildung von Kernteams für zentrale Handlungsfelder und eine stärkere Ausrichtung an Nachhaltigkeitsgesichtspunkten. Auch flachere Hierarchien und agile Arbeitsweisen werden gefordert, um dynamisch auf Veränderungen reagieren zu können. Das Ziel ist es, Unternehmen bei ihren Nachhaltigkeitsstrategien zu unterstützen und nachhaltige Ökonomien zu fördern. Ein „Sustainable Innovation Office“ könnte dabei helfen, die verschiedenen Nachhaltigkeitsangebote zu vernetzen und zu bündeln.
Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die lokale Wirtschaft in Wiener Neustadt entwickeln wird und welche Impulse von den zahlreichen innovativen Unternehmen ausgehen. Die Betriebsbesuche von Bürgermeister Schneeberger sind ein erster Schritt in die richtige Richtung und könnten einen positiven Einfluss auf die gesamte Region haben.
