In einer Zeit, in der Gemeinden mit den Herausforderungen der Digitalisierung, neuen Aufgabenfeldern und dem Fachkräftemangel konfrontiert sind, hat die Fachhochschule Wiener Neustadt gemeinsam mit dem Österreichischen Kommunalverlag und dem Gemeindebund eine innovative Lösung entwickelt. Auf dem Kommunal-Campus werden neue Micro-Learning-Angebote bereitgestellt, die darauf abzielen, Mitarbeitende in Gemeinden praxisnah weiterzubilden und das Wissensmanagement zu stärken. Ziel ist es, die Resilienz der Gemeinden gegenüber den aktuellen Herausforderungen zu erhöhen und Wissen dort zu bringen, wo es gebraucht wird, betont Axel Schneeberger, Geschäftsführer der FH Wiener Neustadt.

Der Kommunal-Campus fungiert als digitale Plattform zur Organisation, Sicherung und Weiterentwicklung von Wissen in Gemeinden. Das Angebot umfasst Micro-Credentials in Bereichen wie KI-Kompetenz, Kreislaufwirtschaft, Kommunikation im Gemeindealltag, Konfliktmanagement und Selbstkompetenz. Diese Themen sind nicht nur aktuell, sondern auch notwendig, um den Wissensverlust durch Personalwechsel und Pensionierungen entgegenzuwirken. Die FH Wiener Neustadt bringt ihr Fachwissen in der Entwicklung bedarfsorientierter Weiterbildungsformate ein, die auf Hochschulniveau, praxisnah und zertifiziert sind – und das ganz ohne Reisetage.

Stärkung des Wissensmanagements

Michael Zimper, Geschäftsführer des Kommunalverlags, hebt die Notwendigkeit hervor, eine Infrastruktur zur dauerhaften Sicherung von Wissen in den Gemeinden zu schaffen. Das Konzept wurde beim Kommunalwirtschaftsforum vorgestellt und hat bereits großes Interesse geweckt. Während die Gemeinden vor einem tiefgreifenden Wandel stehen, ist es entscheidend, kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Kompetenzen zu arbeiten und die Mitarbeitenden optimal auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.

Zusätzlich zu den Angeboten des Kommunal-Campus ist das Onlinezugangsgesetz (OZG), das ab 2022 für Bund und Länder verpflichtend ist, ein weiterer Schritt zur Förderung der digitalen Transformation in öffentlichen Verwaltungen. Die Fortbildungsangebote, die im Rahmen dieses Gesetzes zur Verfügung stehen, decken den gesamten Digitalisierungsprozess ab – von der Strategie bis zur elektronischen Verwaltungsarbeit. Hierzu zählen Seminare zu Themen wie Künstliche Intelligenz (KI) in der Verwaltung und digitale Büroorganisation.

Vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten

Insgesamt sind 65 Veranstaltungen im Bereich „Digitalisierung und digitale Arbeit“ verfügbar, die von erfahrenen Dozenten geleitet werden. Problemstellungen und Lösungen werden anhand von Digitalisierungsprojekten in öffentlichen Verwaltungen diskutiert. Die Schulungen finden entweder online oder in Berlin statt und bieten eine wertvolle Gelegenheit, sich mit den neuesten Entwicklungen und Herausforderungen auseinanderzusetzen.

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Das Angebot umfasst unter anderem auch Zertifikatskurse und Prüfungen, etwa für Datenschutz-Auditoren. Diese vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten sind entscheidend, um Mitarbeitende in Gemeinden und Verwaltungen auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vorzubereiten und somit die Verwaltungen zukunftssicher aufzustellen. Für weitere Informationen zu den Angeboten und Terminen besuchen Sie bitte die Website der KBW.

Die Initiative der FH Wiener Neustadt und ihrer Partner stellt somit einen wichtigen Schritt in die Zukunft dar, um das Wissensmanagement in Österreichs Gemeinden zu stärken und die Mitarbeitenden optimal auf die Herausforderungen der digitalen Ära vorzubereiten. Die Entwicklungen im Bereich der Weiterbildung sind nicht nur notwendig, sondern auch ein Zeichen dafür, dass die Gemeinden proaktiv an ihrer Zukunft arbeiten.

Mehr Informationen zu den Micro-Learning-Angeboten finden Sie auch in dem Artikel auf MeinBezirk.