Heute, am 2.07.2026, hat sich an der HAK/HAS Wiener Neustadt etwas ganz Besonderes ereignet. Schülerinnen und Schüler dieser Bildungseinrichtung übergaben stolze 50 Jungpflanzen aus ihrem Nachhaltigkeitsprojekt, dem sogenannten „Zukunftsgarten“, an die Abteilung Grünraum der Stadt. Die Pflanzen, die in den letzten Monaten in den Schulbeeten gewachsen sind, wurden mit viel Liebe und Sorgfalt gepflegt. Wie schön, dass sie nun im Stadtpark rund um den Teich sowie im Wüstengarten ein neues Zuhause finden! Hier gibt es mehr Informationen zu diesem Projekt.

Das Projekt „Zukunftsgarten“ selbst existiert seit 2023 und umfasst sowohl ein Wüstenbeet als auch ein Mitteleuropabeet. Die Schülerinnen und Schüler der Projektklassen 2CK, 4BK und 4AK haben sich nicht nur mit der Flora auseinandergesetzt, sondern auch mit der Frage, wie Gärten in Zeiten des Klimawandels nachhaltig gestaltet werden können. Einige der Pflanzen, die sie kultiviert haben, sind an Trockenheit und Hitze angepasst – perfekt für die Herausforderungen, denen wir in den kommenden Jahren begegnen werden!

Die Pflanzen und ihre Eigenschaften

Unter den übergebenen Jungpflanzen finden sich echte Schönheiten wie die Kokardenblume, die Spornblume und der Muskatellersalbei. Diese Pflanzen sind nicht nur dekorativ, sondern auch äußerst pflegeleicht: Sie benötigen kein Gießen und sind somit perfekt für die sich verändernden klimatischen Bedingungen. Denn, wie wir alle wissen, wird das Wetter nicht einfacher. Längere Trockenphasen, Starkregen und wärmere Winter sind nur einige der Herausforderungen, die uns durch den Klimawandel erwarten. Botanische Gärten und Parkanlagen müssen sich anpassen, um auch in Zukunft blühen zu können.

Diese Anpassungsfähigkeit wird bereits in Projekten wie dem im Wiener Neustadt sichtbar. Die Schülerinnen und Schüler haben nicht nur die Pflanzen ausgewählt, sondern auch deren Herkunft und Eigenschaften erforscht. Viele der Gewächse stammen aus verschiedenen Teilen der Welt und sind darauf spezialisiert, mit wenig Wasser auszukommen. Eine kluge Wahl, wenn man bedenkt, dass die Artenvielfalt in den Gärten durch den Klimawandel gefährdet ist.

Ein Blick in die Zukunft

Weltweit sehen sich Gärten mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert. Die Digitalisierung und technologische Innovationen wie Mährobote und KI-gesteuerte Bewässerungssysteme sind dabei, die Art und Weise, wie wir gärtnern, zu revolutionieren. Der Palmengarten in Frankfurt hat das Leitthema „Garten der Zukunft“ gewählt, um seine Besucher nicht nur die Schönheit der Natur genießen zu lassen, sondern auch zum Nachdenken über die Zukunft der Gärten anzuregen. Diese Überlegungen sind auch in Wiener Neustadt von Bedeutung. Das Engagement der Schüler und die Unterstützung der Stadt sind ein Zeichen, dass wir bereit sind, uns den Herausforderungen zu stellen.

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In den letzten Jahren haben wir in vielen Regionen, auch in Norddeutschland, die Auswirkungen des Klimawandels hautnah erlebt. Trockenheit, Starkregen und milde Winter verändern die Gartenlandschaften und stellen Gärtner vor neue Herausforderungen. Regentonnen zur Wassersammlung und Zisternen zur größeren Wasserspeicherung sind nur einige der Maßnahmen, die viele bereits in Betracht ziehen. Auch die Gestaltung der Gärten spielt eine zentrale Rolle: weniger versiegelte Flächen und mehr humusreiche Böden können helfen, Wasser besser zu speichern. Bäume und Pflanzen müssen regelmäßig auf ihre Gesundheit kontrolliert werden, um gegen die neuen Bedingungen gewappnet zu sein.

Das spannende an diesem Projekt ist, dass es nicht nur lokal wirkt, sondern Teil eines größeren Ganzen ist. Der Austausch von Ideen, das Lernen von einander und die Anpassung an die sich verändernden Bedingungen sind entscheidend für eine nachhaltige Zukunft, nicht nur in Wiener Neustadt, sondern überall auf der Welt.

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