Wiener Neustadt startet wegfinder-App für nachhaltige Mobilität
Wiener Neustadt hat sich in den letzten Tagen wirklich ins Zeug gelegt, um seinen Bürgern das Leben ein wenig einfacher zu machen. Eine neue zentrale Plattform für Mobilitätsangebote ist nun am Start! Diese Initiative ist nicht nur ein Schritt in die richtige Richtung, sondern auch Teil der Klima- und Energiemodellregion sowie der Pionierstadt. Die „wegfinder“-App vereint alles, was das Mobilitätsherz begehrt, und macht es den Nutzern leicht, verschiedene Services über ein einziges Konto zu buchen. Das ist doch mal ein Gewinn für alle, oder?
In der App finden sich die öffentlichen Verkehrsmittel der Region, alle VOR-Linien, Stadtbusse und sogar die ÖBB sind integriert. Wer gerne flexibel unterwegs ist, kann auf das „Rail&Drive“-Car-Sharing zurückgreifen oder sich einen E-Scooter von „Dott“ ausleihen. Letztere sind mit bis zu 180 E-Scootern an fünf Hauptstationen in der Stadt vertreten. Für die sportlicheren unter uns gibt es zudem den Fahrradverleih „nextbike“. Wie der Bürgermeister Klaus Schneeberger betont, wird die Mobilität für Bürger und Besucher durch diese App enorm vereinfacht.
Nachhaltige Mobilität für alle
Die „wegfinder“-App bietet noch mehr: Sie ist auch Teil der wegfinder Mobility Challenge, bei der Bürger:innen einen Monat lang auf das Auto verzichten können. Stattdessen nutzen sie nachhaltige Mobilitätsangebote wie Bus, Bahn, Bikesharing, Scooter-Sharing und Carsharing. Das ist nicht nur gut für das Klima, sondern bindet die Menschen aktiv in die Mobilitätswende ein. Die App bietet sogar ein Mobilitätsguthaben, das die Nutzung der Angebote erleichtert – ein echter Anreiz!
Gemeinden haben die Möglichkeit, während dieser Challenge zusätzliche Mobilitätsangebote testweise zu installieren. Das gibt nicht nur den Nutzern verschiedene Optionen, sondern auch den Gemeinden wertvolle Einblicke in das Mobilitätsverhalten ihrer Bürger:innen. Das Projekt wird von ÖBB 360° unterstützt, die unter anderem Beratung und Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. So wird die Challenge zu einem umfassenden Erlebnis für alle Beteiligten.
Ein Blick über die Grenzen
In einem breiteren Kontext lässt sich sagen, dass die Mobilitätswende nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland voranschreitet. Die Studie „Mobilität in Deutschland 2023“ zeigt, dass Elektromobilität im Alltag angekommen ist. Immer mehr Menschen nutzen Elektroautos, und die Nutzungsmuster ähneln zunehmend denen von herkömmlichen Fahrzeugen. Spannend ist, dass der Anteil von Elektroautos für längere Strecken seit 2017 gestiegen ist und die durchschnittliche Jahresfahrleistung von E-Autos bei 14.600 km liegt – das ist mehr als bei allen Pkw zusammen, die bei 13.700 km liegen.
In den Städten hat der öffentliche Verkehr durch das Deutschland-Ticket einen Aufschwung erlebt. Dort nutzen 33 % der Befragten regelmäßig die Angebote! Auch der Fußverkehr hat an Bedeutung gewonnen, und die Menschen legen immer mehr Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurück. Das zeigt, wie wichtig es ist, Alternativen zum Auto zu fördern, um den Verkehr in den Städten zu entlasten und gleichzeitig umweltfreundlich unterwegs zu sein.
Insgesamt wird deutlich, dass die Entwicklung in Wiener Neustadt nicht nur ein lokales Phänomen ist. Die Mobilitätswende ist in vollem Gange und könnte der Schlüssel zu einer nachhaltigeren Zukunft sein. Die „wegfinder“-App könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, um diese Veränderungen voranzutreiben und das Mobilitätsverhalten der Menschen in der Stadt zu revolutionieren. Wer hätte gedacht, dass Mobilität so spannend sein kann?
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