30 Jahre Menschlichkeit im Pflege- und Betreuungszentrum Haus Frohsinn in Zwettl
Am vergangenen Wochenende wurde im Pflege- und Betreuungszentrum Haus Frohsinn in Zwettl ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert: 30 Jahre voller Hingabe, Menschlichkeit und unzähliger Geschichten. Der Festakt, der von Silvia Neugschwandtner und Roland Hofbauer geleitet wurde, zog zahlreiche Ehrengäste an. Unter ihnen Bezirkshauptmann Markus Peham, Nationalrat Lukas Brandweiner, Vizebürgermeister Alexander Leugteb und viele mehr. Es war wirklich schön zu sehen, wie die Gemeinschaft zusammenkam, um diesen besonderen Anlass zu würdigen.
Roland Hofbauer hob die Bedeutung des Hauses Frohsinn hervor. Er sprach von einem Ort des Lebens, wo Menschlichkeit an erster Stelle steht. Die Anwesenden konnten spüren, wie wichtig diese Institution für die Region ist. Silvia Neugschwandtner ließ die letzten 30 Jahre Revue passieren, inklusive der Herausforderungen, die mit der Corona-Pandemie einhergingen. Sie stellte klar, dass trotz aller technischer und demografischer Veränderungen die menschliche Interaktion in der Pflege unerlässlich bleibt. Zehn Mitarbeiter, die seit der Eröffnung im Haus Frohsinn arbeiten, wurden für ihre Treue geehrt. Das war wirklich bewegend!
Einblicke und Ehrungen
Die Reden der Festredner waren nicht nur Dankesworte, sondern auch ein starkes Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Mitarbeiter. Es ist beeindruckend zu sehen, wie engagiert das Team über all die Jahre hinweg war. Den krönenden Abschluss der Feier bildete ein Bieranstich, durchgeführt von Karl Schwarz, dem Inhaber der Privatbrauerei Zwettl, und Landesrat Anton Kasser. Ein schöner Brauch, der die Feierlichkeiten perfekt abrundete.
Im gleichen Atemzug möchte ich auf eine weitere Institution hinweisen, die ebenfalls kürzlich ihr 30-jähriges Bestehen feierte: Das Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) Hollabrunn. Anfang August wurden auch dort die Erfolge in der Pflege gefeiert. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister würdigte das PBZ als ein Zeichen für verlässliche Pflege und liebevolle Betreuung. Hier wird ebenfalls großen Wert auf die beste pflegerische Versorgung gelegt, und innovative Projekte wie die HPCPH (Hospiz- und Palliativ Care im Pflegeheim) sowie das E-Qalin-Qualitätsmanagement haben das Haus zu einem Vorreiter in der Region gemacht.
Die Bedeutung solcher Einrichtungen
Das PBZ Hollabrunn betreut derzeit rund 65 Bewohner in zwei Wohngruppen. Auch die Direktorinnen Regina Maria Berger und Karin Mörtel machten deutlich, wie sehr ihnen die Philosophie der Würde und der bestmöglichen Versorgung am Herzen liegt. Es ist einfach beeindruckend, wie viele Menschen hinter diesen Einrichtungen stehen. Rund 87 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die Bewohner nicht nur versorgt, sondern auch gut betreut werden.
Beide Jubiläen zeigen, wie wichtig solche Einrichtungen für die Gesellschaft sind. Die Herausforderungen in der Pflege sind groß, aber die Hingabe der Mitarbeiter macht einen spürbaren Unterschied. Es sind Orte, die nicht nur für die älteren Menschen, sondern für ganze Familien von Bedeutung sind. Und das sollte nicht vergessen werden.
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