Heute ist der 20.04.2026 und in Zwettl gibt es aufregende Neuigkeiten aus dem Gymnasium. Mehrere Klassen haben kürzlich Studienreisen nach Berlin, Rom und Nizza unternommen. Diese Reisen waren nicht nur eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit für kulturelles Lernen, historische Einblicke und persönliche Erfahrungen.
Die sechsten Klassen reisten nach Berlin, während die siebenten Klassen ihre Reiseziele in Rom und Nizza hatten. Ein wichtiges Element dieser Exkursionen war das Lernen außerhalb des Klassenzimmers, das den Schülerinnen und Schülern neue Perspektiven eröffnete und durch die Begleitung von Lehrpersonen das unmittelbare Erfahren von europäischer Geschichte, Kultur und Sprache förderte.
Berlin: Geschichtliche Einblicke und menschliche Schicksale
Die Hinreise nach Berlin führte über Dresden, was den Schülerinnen und Schülern einen historischen Zugang zu der Stadt bot, die im Zweiten Weltkrieg sowohl zerstört als auch wiederaufgebaut wurde. Besuche an Orten wie der Bernauer Straße und dem Tränenpalast verdeutlichten die Teilung Deutschlands und die damit verbundenen menschlichen Schicksale. Ein besonders eindrucksvoller Besuch war die Blindenwerkstatt von Otto Weidt, die das Thema Zivilcourage während des Nationalsozialismus aufgriff.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war ein Gespräch über demokratische Entscheidungsprozesse im Reichstag mit einer Bundestagsabgeordneten. Auch die Rückreise über Prag, die einen Besuch der historischen Altstadt beinhaltete, sorgte für bleibende Eindrücke.
Nizza: Französisch lernen und Kultur erleben
Die Schülerinnen und Schüler, die nach Nizza reisten, lebten bei französischen Gastfamilien. Diese Form des Aufenthalts ermöglichte es ihnen, den Alltag und die Lebensweise in Frankreich hautnah kennenzulernen. Sie besuchten die Sprachschule AlphaB, um ihre Französischkenntnisse zu vertiefen.
Kulturelle Höhepunkte wie das Fürstentum Monaco, Antibes, das malerische Dorf Èze, Cannes sowie eine Bootsfahrt zur Île Sainte-Marguerite sorgten für ein abwechslungsreiches Programm. In ihrer Freizeit hatten die Schüler die Möglichkeit, das Gelernte anzuwenden und mit der französischen Kultur zu interagieren.
Rom: Antike Wurzeln Europas
Die Reise nach Rom stellte die antiken Wurzeln Europas in den Mittelpunkt. Besuche von beeindruckenden Monumenten wie dem Kolosseum und dem Forum Romanum sowie religiösen Stätten wie dem Petersdom ermöglichten den Schülerinnen und Schülern, die Geschichte hautnah zu erfahren. In kleinen Gruppen konnten sie zudem freie Zeit zur Erkundung der Stadt nutzen.
Alle diese Reisen haben gezeigt, wie wichtig es ist, Lernen über die Grenzen des Klassenzimmers hinaus zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Zwettl haben nicht nur ihr Wissen erweitert, sondern auch wertvolle Erfahrungen gesammelt, die sie ihr Leben lang begleiten werden.
Für weitere Informationen zu Bildungsreisen und historischen Exkursionen können Interessierte die Webseite histreisen.hypotheses.org besuchen.
In einer Zeit, in der interkulturelles Verständnis und historische Bildung immer wichtiger werden, zeigen solche Exkursionen, wie Schulen aktiv zur Persönlichkeitsentwicklung und zum globalen Denken ihrer Schülerinnen und Schüler beitragen können. Die Erlebnisse der vergangenen Wochen sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Bildung lebendig und praxisnah gestaltet werden kann.