Heute ist der 28. April 2026, und die Stadt Zwettl hat einen besonderen Besuch empfangen. Die Wirtschaftsabordnung war zu Gast bei Romana Wallner, um sich über die Herausforderungen kleiner Betriebe im Umgang mit Bürokratie auszutauschen. Besonders Ein-Personen-Unternehmen (EPU) stehen unter immensem Druck, da sie keine Compliance-Verantwortlichen oder Rechtsabteilungen zur Unterstützung haben. Alle Pflichten und Verantwortung lasten auf einer einzigen Person, was den Alltag dieser Unternehmer erheblich erschwert.

Ein weiteres Thema der Veranstaltung war der Umzug der Correcta Steuerberatung GmbH & Co KG in ein neues Bürogebäude in der Anton Gareis-Straße 14, der am 12. Mai 2025 offiziell in Betrieb genommen wurde. Dieser Schritt stellt einen strategischen Meilenstein für Wachstum und Modernisierung dar und zeigt, dass auch in schwierigen Zeiten Investitionen getätigt werden, um zukunftsorientiert zu arbeiten. Die Herausforderungen, die mit Bürokratie verbunden sind, könnten für EPU nicht nur eine Belastung, sondern auch eine Hürde für die weitere Entwicklung darstellen. Quelle

Bürokratieabbau auf der Agenda

Die Thematik der Bürokratie ist nicht nur lokal von Bedeutung, sondern hat auch auf nationaler Ebene an Relevanz gewonnen. So wurde am 6. August 2025 der Staatssekretärsausschuss „Staatsmodernisierung und Bürokratierückbau“ von der Bundesregierung eingesetzt. Die Federführung liegt beim Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS), wobei der Parlamentarische Staatssekretär Philipp Amthor den Ausschuss leitet. Ziel ist es, ressortübergreifende Maßnahmen zur Reduzierung von Bürokratie und zur Staatsmodernisierung zu koordinieren.

Ein weiteres interessantes Projekt, das in diesem Kontext ins Leben gerufen wurde, ist das neue Portal „EinfachMachen“. Es ermöglicht Bürgern, Unternehmen und Verwaltungsbeschäftigten, Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einzubringen, um bürokratische Hürden zu identifizieren. Das Portal startet als Beta-Version und wird ab 2026 schrittweise ausgebaut. Diese Initiativen sind Teil eines umfassenden Plans, um bürokratische Abläufe zu vereinfachen und die Belastungen für kleine Betriebe zu reduzieren. Quelle

Zusammenarbeit für eine bessere Zukunft

Zusätzlich ist der Nationale Normenkontrollrat (NKR) seit 2006 aktiv, um die Bundesregierung in Fragen des Bürokratieabbaus und der besseren Rechtsetzung zu beraten. Er prüft den Erfüllungsaufwand neuer Gesetze und Verordnungen und hat sich zum Ziel gesetzt, bürokratiearme Gesetze zu schaffen. Seit 2023 kontrolliert der NKR, ob Ministerien den Digitalcheck bei neuen Regelungen durchgeführt haben, um sicherzustellen, dass die Entlastung von Unternehmen vorangetrieben wird.

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Der Austausch mit Bundesländern und der Europäischen Union ist ebenfalls Teil der Bemühungen um Bürokratieabbau. Praxischecks werden in Kooperation mit Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Sachsen durchgeführt. Diese umfassenden Maßnahmen zeigen, dass das Thema Bürokratieabbau ernst genommen wird und es Bestrebungen gibt, die Rahmenbedingungen für alle Unternehmen – insbesondere für EPU – zu verbessern.