In Waldhausen hat sich etwas Großartiges getan! Der Kindergarten hat nun eine dritte Kindergartengruppe eingerichtet, und das sorgt natürlich für viel Freude bei den Kleinen und ihren Familien. Aktuell besuchen 39 Kinder die Einrichtung, darunter 13 Zwei- bis Dreijährige, die besonders im Fokus stehen. Diese neue Gruppe trägt den Namen „Käferl“ und bietet den kleinen Entdeckern viel Raum zum Spielen und Lernen. Die feierliche Eröffnung wurde von Bürgermeister Christian Seper (ÖVP) und den Kindergartenkindern zelebriert, die ein fröhliches Lied unter dem Motto „Regenbogen“ vortrugen. Ein schöner Anblick!

Mit dem Zubau des Kindergartens wird nicht nur mehr Platz geschaffen, sondern auch neue Möglichkeiten für Kinder, Familien und Pädagogen. Die moderne Holzarchitektur, die bei der Gestaltung verwendet wurde, sorgt für ein gesundes Raumklima – ein Punkt, den Bürgermeister Seper besonders betonte. Die Ausstattung umfasst unter anderem einen Lager- und Abstellraum sowie einen modernen Sanitär- und Wickelbereich. Ein Aufenthaltsraum mit integrierter Küche rundet das Angebot ab. Die gesamte Anlage ist barrierefrei, was die Zugänglichkeit für alle Kinder gewährleistet.

Investitionen und Unterstützung

Die Investitionssumme für diesen Zubau beläuft sich auf 550.000 Euro, wobei das Projekt durch Fördermittel des Landes unterstützt wurde. Besonders erfreulich ist, dass die Umsetzung mit regionalen Betrieben stattfand. Das zeigt, wie wichtig es ist, lokale Unternehmen einzubeziehen und die Wirtschaft vor Ort zu stärken. Günther Weissinger, der Schul- und Kindergartenreferent, äußerte den Wunsch, dass der Kindergarten ein Ort des Lachens, Lernens und Miteinanders wird. Und das ist genau das, was wir uns für unsere Kinder wünschen!

Spannend wird es auch in den kommenden Jahren, denn der Container-Kindergarten in Waldhausen soll im August 2025 in ein neues Gebäude umziehen. Der Lorcher Gemeinderat hat bereits die Außenanlagen des neuen Kindergartens für 450.000 Euro vergeben, wobei die Kosten 30.000 Euro über der ursprünglichen Schätzung liegen. Das zeigt, wie dynamisch sich diese Projekte entwickeln können. Ein geplanter Betonbelag konnte nicht geliefert werden, weshalb man nun auf einen Pflasterbelag ohne viele Fugen zurückgreift – eine praktische Lösung für die kleinen Abenteurer!

Die Rolle der Politik und des Bundes

Diese Entwicklungen passieren nicht im luftleeren Raum. Der Bund hat sich zum Ziel gesetzt, die Länder beim Ausbau und der Weiterentwicklung von Angeboten der Kindertagesbetreuung zu unterstützen. Es geht darum, gute Bildungs- und Teilhabechancen für alle Kinder zu schaffen und gleichzeitig die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Eltern zu fördern. Seit 2008 wurden bereits fünf Investitionsprogramme zur Kinderbetreuungsfinanzierung ins Leben gerufen, mit insgesamt 5,4 Milliarden Euro, die über 750.000 zusätzliche Plätze geschaffen haben. Der aktuelle Fokus liegt auf dem 5. Investitionsprogramm, das eine Milliarde Euro für den Ausbau von 90.000 Betreuungsplätzen bereitstellt.

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Insgesamt zeigt sich, dass die frühkindliche Bildung in Österreich einen hohen Stellenwert hat. Die Betreuungsquote der unter Dreijährigen ist von 17,6% im Jahr 2008 auf 36,4% im Jahr 2023 gestiegen. Ein Beweis dafür, dass der Ausbau der Kindertagesstätten nicht nur ein politisches Versprechen ist, sondern auch in der Realität ankommt. Die Marktgemeinde Waldhausen war eine der ersten, die die Initiative der NÖ Kinderbetreuung aufgegriffen hat, was zeigt, dass man hier auf dem richtigen Weg ist.