In Leopoldsdorf bei Wien hat ein innovatives Startup mit dem Namen pinyya das Licht der Welt erblickt. Gegründet im Jahr 2022, verfolgt es das ambitionierte Ziel, den Immobilienmarkt mit einem neuartigen Modell namens „Aligned Ownership“ zu revolutionieren. Die Idee dahinter? Kunden kaufen einen Teil einer Wohnung und mieten den Rest. Gerade junge Menschen, die trotz eines guten Einkommens oft nicht über das nötige Eigenkapital für den Kauf eines Eigenheims verfügen, sollen so in die Lage versetzt werden, sich ihren Wohntraum zu erfüllen. Klingt spannend, oder? CEO und Mitgründer Thomas Köck, ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender der s Bausparkasse der Erste Bank und Sparkasse, steht dabei an der Spitze dieses Vorhabens.
Das Problem ist klar: In Zeiten steigender Immobilienpreise wird es für viele immer schwieriger, ein eigenes Zuhause zu erwerben. pinyya möchte diesen Prozess nicht nur vereinfachen, sondern auch transparenter gestalten. Der Slogan „Kauf was du kannst, miete den Rest“ bringt die Philosophie des Unternehmens auf den Punkt. Die Plattform bietet eine App, die es ermöglicht, Investitionsmöglichkeiten zu bewerten und Anteile an Immobilien zu erwerben. Damit wird der Schritt in die eigenen vier Wände erheblich erleichtert.
Innovatives Geschäftsmodell und Marktstart
Im Kern bleibt pinyya jedoch nicht bei der Theorie. Die Startup-Macher haben bereits die ersten Tests mit potenziellen Kunden durchgeführt, die allesamt erfolgreich verlaufen sind. Das Geschäftsmodell umfasst zwei Hauptkundengruppen: Wohnungskäufer und Investoren. Käufer zahlen einen kleinen Anteil des Kaufpreises, während Investoren eine Depotgebühr entrichten. Die Idee dahinter? Käufer können Anteile an Immobilien erwerben und den Rest mieten, mit der zusätzlichen Möglichkeit, ihre Anteile später zu verkaufen oder die Wohnung komplett zu kaufen. Eine echt flexible Lösung!
Um das Ganze rechtlich abzusichern und Transparenz zu gewährleisten, wird für jedes Objekt eine eigene Gesellschaft gegründet. So können sich die Investoren über regulierte Wertpapiere beteiligen – und nicht über Token oder ähnliche Konstrukte. Das Motto „Regulation first, innovation always“ spiegelt den Fokus des Unternehmens auf regulatorische Sicherheit wider. Ein internationales Expert:innenteam aus Jurist:innen und Bankprofis ergänzt die Vision von pinyya, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen dabei zu helfen, ihren Wohntraum schneller zu verwirklichen.
Ausblick auf die Zukunft
Die Pläne sind groß: Der Marktstart in Österreich ist für das vierte Quartal 2026 und der Eintritt in den deutschen Markt für 2027 vorgesehen. Ein ambitionierter Zeitrahmen, der die Vorfreude auf das Angebot von pinyya nur noch verstärkt. Schließlich könnte dies eine echte Wende im Immobiliensektor einläuten, insbesondere für all jene, die mit den finanziellen Hürden des Eigentumserwerbs zu kämpfen haben. Ein ähnliches Konzept findet man auch in anderen Ländern, bei Startups wie Divvy Homes in den USA, die einen ähnlichen Ansatz verfolgen, um den Traum vom Eigenheim zu realisieren.
Ob pinyya die Immobilienlandschaft tatsächlich aufmischen kann, wird die Zeit zeigen. Doch eines ist sicher: Die Idee, Wohnen zum Leasing zu machen und den Zugang zu Eigentum zu erleichtern, könnte vielen Menschen neue Perspektiven eröffnen. Die Zukunft sieht spannend aus!
