Am 16. und 17. Mai war es endlich soweit: Die U14-Volleyballerinnen der Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel traten bei den Österreichischen Meisterschaften in Hartberg an. Die Aufregung war spürbar, als das Team in die Stadtwerke-Halle einmarschierte, die an diesem Wochenende zum Schauplatz für Volleyballbegeisterte aus ganz Österreich wurde. Dort wurden sie mit 16 anderen Teams konfrontiert, jeder wollte natürlich den Titel für sich beanspruchen. Nach einem spannenden Turnier, das mit viel Herzblut und Engagement bestritten wurde, belegten die Waldviertlerinnen am Ende den 10. Platz.
Das Trainerteam, bestehend aus Mario Huber und Stefan Löschenbrand, war mit der Leistung ihrer Schützlinge durchaus zufrieden. Nach einem Auftakt-Sieg gegen den VC Wolfurt mit 2:0, folgte jedoch ein hartes zweites Spiel. Hier mussten die Mädchen gegen die Union Woerle Henndorf antreten und verloren den ersten Satz denkbar knapp mit 23:25, während der zweite Satz deutlich verloren ging. Am Sonntag ging es für die Mädels dann ins Achtelfinale, wo sie sich der Union West Wien mit 0:2 geschlagen geben mussten. Im Spiel um die Plätze 9 bis 12 gab es allerdings einen Lichtblick: Nach einem verlorenen ersten Satz konnten sie sich gegen UVC Graz mit 2:1 durchsetzen. Zum Schluss stand dann jedoch eine 1:2 Niederlage gegen Purgstall im Spiel um Platz 9 zu Buche.
Erfolge und Herausforderungen
Trotz der Rückschläge bewertete das Trainerteam die Platzierung unter den besten zehn Teams als großen Erfolg. Es wurde deutlich, dass viele Sätze und Spiele nur ganz knapp verloren gingen – eine fehlende Konstanz wurde als entscheidender Unterschied zu den Top-Teams identifiziert. Diese Erkenntnis motiviert die Mädchen, weiterhin konzentriert zu arbeiten und den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. An dieser Stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass die U14-Mädchen des TSV Hartberg, die als steirische Meister in das Turnier starteten, sich im Verlauf des Turniers immer mehr steigerten und schließlich im Finale triumphierten. Trainerin Bianca Neuwirth führte ihr Team zu einem packenden 2:1-Sieg gegen den ATSC Klagenfurt.
Die Atmosphäre in der Halle war einfach grandios. Vor etwa 300 Zuschauern, die die Spiele mit Begeisterung verfolgten, konnte man die Spannung förmlich spüren. Der TSV Hartberg erhielt für die hervorragende Organisation und Infrastruktur viel Lob, was auch der Nachwuchsleiterin Katrin Haagen und Facility-Manager Jakob Schlagbauer zu verdanken ist. Das gesamte Event war ein Fest für den Volleyballsport und eine tolle Gelegenheit für die jungen Athletinnen, sich weiterzuentwickeln.
Die U14-Mädchen aus dem Waldviertel haben trotz der gemischten Ergebnisse viel Erfahrung und Teamgeist mitgenommen. Ein weiterer Schritt auf dem Weg zu größeren Erfolgen. Es bleibt spannend, wie es für diese talentierten Spielerinnen weitergeht. Der Volleyballsport in Österreich hat zweifelsohne viel Potenzial, und die nächsten Herausforderungen warten bereits um die Ecke.
Für weitere Informationen über die Meisterschaften und die Leistungen der Teams können Sie die vollständige Berichterstattung auf meinbezirk.at nachlesen.