Heute ist der 11.05.2026 und in Braunau gibt es Grund zur Freude! Die Karateka aus St. Georgen haben beim internationalen Karate-Turnier in Burghausen, Deutschland, beeindruckende Leistungen gezeigt. Das Event fand erstmals zu Ehren des deutschen Bundestrainers Akio Nagai statt. Rund 200 Sportler aus fünf verschiedenen Nationen waren am Start, und das hat für richtig gute Stimmung gesorgt. Selbst die Schiedsrichter – etwa 40 an der Zahl – waren voll im Einsatz, um die Wettkämpfer zu bewerten.
Am ersten Wettkampftag, einem Samstag, stand das Nachwuchsturnier auf dem Programm. Hier glänzten drei Athleten des Koshin Karatedo St. Georgen. Ronja Burgstaller sicherte sich den dritten Platz in Kata (Formenlauf) bei den Damen ab 16 Jahren. Alice Reichel schnappte sich den zweiten Platz im Kumite (Freikampf) in der gleichen Altersklasse. Und wie könnte es anders sein? Stefan Sporer war in seinem Element: Er wurde Dritter im Kumite-Einzel bei den Herren ab 16 Jahren. Zusammen mit zwei Kollegen gewann er sogar den ersten Platz im Teambewerb und im Kumite-Mannschaftsbewerb. Das ist einfach beeindruckend!
Erfolgreicher Sonntag beim Nagai Cup
Am Sonntag ging es dann im internationalen Nagai Cup weiter, der ausschließlich für Schwarzgurte aus fünf Ländern geöffnet war. Hier trumpfte Florian Schnitzinger auf: Er holte die Goldmedaille im Kata-Wettbewerb und Dominik Pireder sicherte sich den dritten Platz. Das Team um Florian Schnitzinger zeigte sich ebenfalls stark und gewann den ersten Platz im Kata-Mannschaftsbewerb. Im Kumite-Wettbewerb landete Florian auf dem zweiten Platz. Es ist wirklich bemerkenswert, dass das österreichische Team im Kumite-Mannschaftsbewerb den dritten Platz ergatterte, hinter den starken Teams aus Italien und Deutschland.
Besonders erfreulich war auch, dass Florian Schnitzinger mit dem Nagai Cup als erfolgreichster Starter ausgezeichnet wurde – ein Titel, den seit 2014 nur ein österreichischer Athlet erringen konnte. Der Bezirk Braunau hat also mal wieder bewiesen, dass er auf internationalem Karate-Niveau mitspielen kann. Sowohl im Einzel- als auch im Mannschaftswettbewerb wurden herausragende Leistungen gezeigt.
In den letzten Jahren hat die Karate-Community in Österreich kontinuierlich an Stärke gewonnen. Die Erfolge bei internationalen Turnieren zeigen das Engagement und die Leidenschaft der Athleten und Trainer, die unermüdlich daran arbeiten, ihre Fähigkeiten zu verbessern und die Tradition des Karate weiterzugeben. Es bleibt spannend zu beobachten, wohin diese Entwicklung führt und welche Talente sich in Zukunft noch hervorheben werden.