Heute ist der 14.05.2026 und wir blicken auf die Situation am Arbeitsmarkt in den Bezirken Grieskirchen und Eferding. Trotz der Herausforderungen, die die letzten Jahre mit sich brachten, zeigt sich der Arbeitsmarkt hier stabil. In Grieskirchen liegt die Arbeitslosenquote bei 3 Prozent, was den Bezirk zu einem der stärksten in Oberösterreich macht. Eferding hingegen hat eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent, die sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert hat. Die Zahlen aus dem April 2026 sprechen eine deutliche Sprache: In Grieskirchen waren 931 Personen arbeitslos, was einen Rückgang um 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet – eine erfreuliche Entwicklung!
In Eferding sind die Zahlen dagegen etwas weniger positiv. Hier wurden im April 502 Arbeitslose gemeldet, was einen Anstieg um 4 Personen im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Besonders auffällig ist der starke Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den 20- bis 24-Jährigen: Hier liegt der Zuwachs bei über 64 Prozent. Auch bei den über 60-Jährigen ist ein Zuwachs zu verzeichnen, während die 25- bis 39-Jährigen in Eferding einen Rückgang erleben konnten.

Offene Stellen und Lehrstellen

Der Stellenmarkt in beiden Bezirken zeigt jedoch eine positive Tendenz. In Grieskirchen gibt es 943 offene Stellen, was einem Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch die Zahl der offenen Lehrstellen ist mit 213 recht erfreulich. In Eferding sind es 292 offene Stellen und 81 Lehrstellen. Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist mit 91 in Grieskirchen und 36 in Eferding sehr niedrig. Dennoch zeigt das AMS Besorgnis über die rückläufige Zahl an Jugendlichen, die sich lehrstellensuchend melden. Es ist ein Thema, das uns alle betrifft und zwingt, darüber nachzudenken, wie wir die jungen Menschen besser unterstützen können.
Im Juli 2026 bleibt die Arbeitslosenquote im Bezirk Grieskirchen bei 3,5 Prozent, was Rang vier in Oberösterreich bedeutet. Hier sind 1.087 Personen arbeitslos gemeldet – fünf mehr als im Vorjahr. Auch in Eferding ist die Arbeitslosenquote stabil bei 3,2 Prozent, allerdings mit einem Anstieg um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hier sind 522 Personen arbeitslos, was 86 mehr als im Jahr zuvor bedeutet. Diese Entwicklungen sind nicht nur Zahlen, sie zeigen auch, wie wichtig es ist, aktiv zu bleiben und Lösungen zu finden.

Langzeitarbeitslosigkeit und demografische Veränderungen

Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Anstieg der Langzeitarbeitslosen in Oberösterreich, der um knapp 30 Prozent auf mehr als 9.000 Personen gestiegen ist. Das lässt aufhorchen und zeigt, dass es hier Handlungsbedarf gibt. Besonders die über 50-Jährigen sind betroffen, hier gab es einen Anstieg auf 344 vorgemerkte Arbeitslose. Gleichzeitig stabilisiert sich die Jugendarbeitslosigkeit: 155 junge Erwachsene sind vorgemerkt, was einen leichten Anstieg um 2 bedeutet. Die Herausforderungen sind also vielfältig, es gibt Rückgänge und Anstiege in verschiedenen Altersgruppen – wir sind in einem ständigen Wandel.
Oberösterreich zeigt insgesamt eine der drittniedrigsten Arbeitslosenquoten im Bundesländervergleich, hinter Tirol und Salzburg, während Wien die höchste Arbeitslosigkeit aufweist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich der Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten entwickeln wird. Die Situation erfordert von uns allen Flexibilität und eine proaktive Herangehensweise, um die Herausforderungen zu meistern und die Chancen zu erkennen.

Für mehr Informationen zu den Arbeitsmarktzahlen und Entwicklungen in den Bezirken Grieskirchen und Eferding, lesen Sie [hier](https://www.meinbezirk.at/grieskirchen-eferding/c-wirtschaft/arbeitslosigkeit-bleibt-in-grieskirchen-and-eferding-groesstenteils-stabil_a8638578) und [hier](https://www.tips.at/nachrichten/grieskirchen/land-leute/692928-arbeitslosenquote-im-bezirk-grieskirchen-gleich-geblieben).