In Eferding hat sich am 4. Mai ein wildes Ereignis abgespielt, das nicht so schnell in Vergessenheit geraten wird. Ein 15-jähriger Mofafahrer, alkoholisierter Jugendlicher, lieferte sich eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei. Gegen 16:30 Uhr bemerkte ein Polizist die waghalsige Fahrweise des Teenagers. Das Ende dieser rasanten Fahrt war alles andere als glanzvoll. Der Jugendliche versuchte, vor der Polizei zu fliehen und überschritt dabei gleich mehrere Verkehrsvorschriften. Als ob das nicht genug wäre, sorgte er mit seinen riskanten Manövern nicht nur für eigene Gefahren, sondern auch für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. So musste beispielsweise eine Fußgängerin zur Seite springen, um nicht überfahren zu werden.

Die Verfolgungsjagd führte über die Bahnhofstraße in die Molkereistraße und endete schließlich in der Linzerstraße. Dort versuchte der Mofafahrer, durch eine enge Lücke zwischen einem Auto und einem Zaun zu entkommen. Das Manöver misslang jedoch, er kollidierte mit dem Streifenwagen der Polizei und stürzte. Bei einem Alkomattest wurde ein Wert von 0,46 Promille festgestellt. Glücklicherweise erlitt der 15-Jährige nur leichte Verletzungen, aber die Sache wird für ihn Konsequenzen haben. Es werden mehrere Anzeigen folgen. Die Polizeiinspektion Eferding bittet zudem um Hinweise von Opfern und Zeugen unter der Telefonnummer 05913/3422 0100. Wer weiß, was sonst noch an diesem Tag in Eferding passiert ist?

Ein weiteres Chaos auf zwei Rädern

Aber nicht nur der 15-Jährige sorgte für Aufregung. Am gleichen Tag in der Nachbarschaft, genauer gesagt in Aschach, war ein 17-Jähriger auf einem Moped ohne Kennzeichen unterwegs. Auch er dachte, er könnte vor der Polizei fliehen. Mit seiner Freundin als Sozius beschleunigte er auf bis zu 90 km/h, als die Polizeistreife mit Blaulicht und Folgetonhorn Anhaltezeichen gab. Die Verfolgungsjagd führte von Aschach entlang der Donau bis nach Eferding, wo er ebenfalls Fußgänger und Radfahrer gefährdete. An einem Schranken im Ortsteil Brandstatt verlor die Polizei die Spur des Jugendlichen, aber sie fanden später das abgestellte Moped auf einem Lagerplatz, versteckt und abgestellt. Der junge Fahrer hatte seine Tat offensichtlich nicht gut durchdacht.

Der Alkoholtest ergab bei ihm 0,2 Promille, und die Geschwindigkeit, die das Moped bei einem Rollentest erreichte, lag bei 118 km/h – was auf eine Frisierung des Mopeds hindeutet. Auch für ihn wird es ein böses Erwachen geben, denn er muss mit mehreren Anzeigen an die Bezirkshauptmannschaft Eferding rechnen. Sein Moped, das er versucht hatte zu verstecken, wurde sichergestellt, und die Kennzeichentafeln, die er zu Hause aufbewahrt hatte, wurden ihm abgenommen.

Die Gefahren des Straßenverkehrs

Diese beiden Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die Gefahren, die Alkohol und rücksichtsloses Fahren im Straßenverkehr mit sich bringen. Die gemeinnützige Vereinigung, der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e.V. (BADS), hat sich genau dieser Problematik verschrieben. Mit dem Ziel, Aufklärung über die Gefährlichkeit von Alkohol und anderen berauschenden Mitteln im Straßenverkehr zu leisten, ist ihre Arbeit besonders wichtig. Sie fördern die Verkehrserziehung und arbeiten eng mit verschiedenen Organisationen zusammen, um das Bewusstsein für diese Themen zu schärfen.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

Obwohl die Vorfälle in Eferding und Aschach nicht die ersten ihrer Art sind, bleibt zu hoffen, dass sie als Warnsignal dienen. Die Gefahren, die von alkoholisierten Fahrern ausgehen, sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es liegt an uns allen, die Straßen sicherer zu machen – für uns und für die nächsten Generationen.