Am 19. und 20. Mai trafen sich rund 130 Klima- und Energiemodellregionen-Manager (KEM) aus ganz Österreich in Bad Schallerbach zur KEM-Hauptveranstaltung. Die Veranstaltung, initiiert vom Klima- und Energiefonds und mitorganisiert von der KEM Mostlandl, bot ein spannendes Programm rund um die Themen Finanzierungsmöglichkeiten für Klimaschutzprojekte und kreislaufgerechtes Bauen. Bürgermeister Markus Brandlmayr (ÖVP) führte die Gäste durch die Marktgemeinde, während Exkursionen zum Holzkraftwerk in Wallern und zur Parkplatz-PV-Anlage der Eurothermen Bad Schallerbach angeboten wurden. Ein echtes Highlight war die Auszeichnung von Stephanie Steinböck als bundesweit beste KEM-Managerin des Jahres 2026. Sie betreut zehn Gemeinden im Bezirk Ried und wird für ihren Einsatz in der strategischen Planung und in alltagsnahen Projekten wie Repair Cafés und Erneuerbaren Energiegemeinschaften (EEG) gewürdigt. Gerhard Wipplinger, Obmann der KEM, lobte Steinböcks Fachwissen und Umsetzungsstärke. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass die Region mit ihren Projekten österreichweit führend ist. Mehr Details zu diesem Event findet man in dem Artikel von meinbezirk.at.

Ein Blick über den Tellerrand

Die Auszeichnung von Stephanie Steinböck ist nicht die einzige, die im Bereich der KEM-Manager erteilt wurde. Christian Hütter wurde am 21. Mai 2025 in Schwaz als KEM-Manager des Jahres 2025 ausgezeichnet. Hütter, der Betriebswirtschaft und Umweltsystemwissenschaften studiert hat, ist seit 2014 in der Energieregion Weiz-Gleisdorf tätig. Er erhielt die meisten Stimmen der österreichischen KEM-Manager:innen und hat zahlreiche Projekte in enger Zusammenarbeit mit Gemeinden und wissenschaftlichen Einrichtungen realisiert. Besonders bemerkenswert ist sein Fokus auf KEM-übergreifende Zusammenarbeit – ein Ansatz, der Synergien und Wissenstransfer fördert.

Apropos Auszeichnungen: Matthias Zawichowski wurde für das Projekt des Jahres 2025 ausgezeichnet. Sein Projekt, eine bidirektionale Ladestation am Bauhof Neulengbach, zeigt auf innovative Weise, wie Elektromobilität als Speicherlösung genutzt werden kann. Acht E-Autos der Stadtgemeinde mit einer Speicherkapazität von rund 600 kWh werden überschüssigen PV-Strom speichern und nachts abgeben. Das geschätzte Potenzial von bis zu 150 MWh Stromverschiebung pro Jahr ist beeindruckend!

Die Nominierungen und ihre Bedeutung

Die Auszeichnungen sind nicht nur ein Zeichen für persönliche Leistungen, sondern auch für die Innovationskraft der Regionen. Für die Auszeichnung als KEM-Manager des Jahres wurden unter anderem folgende Regionsmanager:innen nominiert: Lukas Schützenhofer aus dem KEM Traunviertler Alpenvorland, Katharina Fuchs von der KEM Schwarzatal, Sybille Chiari von der KEM Vöckla-Ager und Fabian Caesar Wenger von der KEM Klimazukunft Mattigtal. Diese Nominierungen zeigen, wie vielfältig und kreativ die Ansätze in den unterschiedlichen Regionen sind.

Zusätzlich wurden auch andere Projekte nominiert, wie „Wälderstrom“ von der KEM Vorderwald und das „EEG-Betreiber:innen Forum“ von der KEM Inn-Hausruck. Diese Initiativen sind nicht nur ein Beweis für das Engagement der KEM-Manager, sondern auch für die Bedeutung nachhaltiger Lösungen im Alltag der Menschen. Das Engagement für Klimaschutz und innovative Projekte ist entscheidend, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Werbung
Hier könnte Ihr Advertorial stehen
Ein Advertorial bietet Unternehmen die Möglichkeit, ihre Botschaft direkt im redaktionellen Umfeld zu platzieren

In der heutigen Zeit, wo der Klimawandel immer mehr in den Fokus rückt, sind solche Veranstaltungen und Auszeichnungen ein wichtiger Ansporn für alle Beteiligten. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Projekte und Ideen in den kommenden Jahren weiterentwickeln.