In Eferding tut sich gerade so einiges im Bereich der Pflege. Oberösterreich hat die Pflegestrategie 2040 ins Leben gerufen, um die Betreuung älterer Menschen langfristig zu sichern. Ein wichtiger Schritt, vor allem in Zeiten, in denen der demografische Wandel immer spürbarer wird. Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2025 werden in den Bezirken Grieskirchen und Eferding 138 Menschen mobile Dienste in Anspruch nehmen. Zudem profitieren rund 470 Personen von Zuschüssen zur 24-Stunden-Betreuung. In den Alten- und Pflegeheimen der Region werden momentan 770 Menschen betreut – und das sind 66 mehr als noch im Jahr 2022. Diese Entwicklung zeigt, wie dringend die Maßnahmen sind, die hier ergriffen werden, um den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht zu werden.

Doch damit nicht genug: Die Personalkapazitäten in den Pflegeeinrichtungen sind seit 2022 um neun Prozent gestiegen. Das ist ein positives Zeichen, denn qualifiziertes Personal ist das A und O für eine gute Betreuung. Die Strategie fördert nicht nur die wohnortnahe, bedarfsgerechte Betreuung, sondern zielt auch darauf ab, älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Man kann sich vorstellen, wie wichtig es für viele ist, im gewohnten Umfeld zu bleiben.

Die Rolle der „Sorgenden Gemeinschaften“

Ein besonders spannender Aspekt der Strategie ist die Einführung von „Sorgenden Gemeinschaften“. Diese Initiative fördert die Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Angehörigen, Ehrenamtlichen und professionellen Diensten. Das Ziel? Eine bessere Unterstützung für pflegende Angehörige sowie eine engere Vernetzung aller Beteiligten im Pflegeprozess. Das klingt doch nach einem Ansatz, der sowohl die Lasten verteilt als auch die Qualität der Betreuung steigert! Denn oft stehen Angehörige vor der Herausforderung, alles allein wuppen zu müssen, und da ist Unterstützung Gold wert.

Die geplanten Maßnahmen sind vielfältig: Der Ausbau von mobilen Diensten, alternativen Wohnformen und digitalen Unterstützungssystemen soll dazu beitragen, die Pflege noch flexibler und individueller zu gestalten. Präventive Angebote könnten zudem helfen, die Selbstständigkeit im Alter länger zu erhalten. Alten- und Pflegeheime bleiben dabei ein wichtiger Bestandteil der Versorgung, insbesondere für diejenigen, die einen hohen Pflegebedarf haben. Es ist beruhigend zu wissen, dass auch in diesen Einrichtungen die Rahmenbedingungen verbessert werden.

Statistiken und Entwicklungen

Die Daten zur Pflege in Österreich sind vielfältig und basieren auf dem Pflegefondsgesetz sowie der Pflegedienstleistungsstatistik-Verordnung. Hierbei werden sieben Bereiche der Langzeitpflege erfasst, darunter mobile Betreuungs- und Pflegedienste, mehrstündige Alltagsbegleitungen und stationäre Betreuungsdienste. Die 24-Stunden-Betreuung wird allerdings nicht erfasst. Ab 2024 wird auch die Hospiz- und Palliativversorgung von der Erhebung ausgeschlossen. Jährlich bis zum 30. September werden die Daten des Vorjahres erhoben und bis Ende Dezember veröffentlicht. Diese Statistiken fließen in den Österreichischen Pflegevorsorgebericht ein und sind somit eine wertvolle Informationsquelle.

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Die Entwicklungen in der Pflege und Betreuung älterer Menschen sind wichtig für die Lebensqualität vieler Bürgerinnen und Bürger. Mit der Pflegestrategie 2040 wird ein zukunftsorientierter Weg eingeschlagen, der auf den demografischen Wandel reagiert und die Bedürfnisse der älteren Generation ernst nimmt. So wird der Weg geebnet, um älteren Menschen ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen – und das ist letztlich das Ziel, das wir alle anstreben sollten.

Für weitere Informationen und Details zur Pflegestrategie in Oberösterreich besuchen Sie bitte die Quelle.

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