Am heutigen Tag, dem 26. Mai 2026, hat sich in Freistadt viel bewegt, insbesondere im Hinblick auf den Bau der Mühlviertler Schnellstraße (S 10). Franz Hiesl, der ehemalige Landeshauptmann-Stellvertreter und Straßenbau-Landesrat, hat sich vor Ort über den Fortschritt des Projekts informiert. Hiesl gilt als einer der wichtigsten politischen Befürworter der S 10 und bezeichnete die Schnellstraße als die „Wohlstandsachse der Zukunft“ für das Mühlviertel. Ein ehrgeiziges Projekt, das nicht nur für die Region von Bedeutung ist, sondern auch international eine Rolle spielt, indem es Teil des Korridors Linz-Prag und des transeuropäischen Verkehrsnetzes ist.
Während seines Besuchs wurde Hiesl von Leopold Lechner, dem Asfinag-Projektleiter, über den aktuellen Stand der Bauarbeiten informiert. Die S 10 verläuft von Unterweitersdorf (A 7) über Freistadt bis zur Staatsgrenze bei Wullowitz und wird als bedeutend für den internationalen Verkehr, die regionale Wirtschaft und die Entlastung der Gemeinden hervorgehoben. Ein besonderer Fokus lag auf dem Tunnel Vierzehn, dessen Bauleiter Georg Hofer den Fortschritt im Innenausbau präsentierte. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Arbeit in einem solchen Tunnel steckt!
Der Baufortschritt der S 10
Die Verkehrsfreigabe des im Bau befindlichen Abschnitts der S 10 ist für Oktober 2027 geplant. Hiesl betonte die Bedeutung des Infrastrukturprojekts, nicht nur für die Verkehrssicherheit, sondern auch für die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich. Ex-Bürgermeister Fritz Stockinger und Bürgermeister Günter Lorenz unterstrichen ebenfalls die hohe regionale Bedeutung der Schnellstraße und die nachhaltige Verbesserung der Verkehrsverbindungen im nördlichen Oberösterreich. Ein richtig gutes Gefühl, wenn man bedenkt, wie sehr die Region von einer solchen Anbindung profitieren kann!
Die S 10 wird als autobahnähnliche, vierstreifige Schnellstraße mit Pannenstreifen und Mitteltrennung errichtet. Ein wichtiger Punkt dabei ist die Anbindung an den europäischen Korridor 4 (Prag – Brünn – Wien) als E 55 (Europastraße), was die Funktion im Fernverkehr unterstreicht. Der gesamte Bau erfolgt in drei Umsetzungsphasen: Der Abschnitt Unterweitersdorf bis Freistadt Nord ist bereits seit 21. Dezember 2015 unter Verkehr, der Abschnitt Freistadt Nord bis Rainbach Nord wird seit November 2023 gebaut, mit einer geplanten Verkehrsfreigabe für 2028. Der letzte Abschnitt bis zur Staatsgrenze bei Wullowitz, der rund neun Kilometer umfasst, befindet sich derzeit im Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren, mit einem geplanten Baubeginn für 2029.
Die Bedeutung der S 10 für die Region
Die Mühlviertler Schnellstraße hat nicht nur lokale, sondern auch nationale und internationale Relevanz. Sie wird die regionale Anbindung des nordöstlichen Mühlviertels an den Linzer Zentralraum erheblich verbessern und stark belastete Ortsdurchfahrten entlasten. Das Projekt ist also nicht nur ein reines Bauvorhaben, sondern ein Schlüssel zur wirtschaftlichen Entwicklung der gesamten Region. Die Vorfreude auf die Fertigstellung ist spürbar, und man kann nur hoffen, dass alles nach Plan verläuft.
Für weitere Informationen und um mehr über die Hintergründe dieses bedeutenden Projekts zu erfahren, kann man sich auf der Webseite des ORF Oberösterreich umsehen.
