Daniela Braza-Horn wird neue Kaufmännische Direktorin am Klinikum Freistadt
In Freistadt gibt es aufregende Neuigkeiten: Ab dem 1. Januar 2027 wird Daniela Braza-Horn die Position der Kaufmännischen Direktorin am Klinikum Freistadt übernehmen. Sie tritt damit in die Fußstapfen von Andrea Gündhör, die nach beeindruckenden sieben Jahren in den Ruhestand geht. Gündhör war die erste weibliche Kaufmännische Direktorin des Klinikums und hat über 30 Jahre in der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) sowie in den ehemaligen Landeskrankenhäusern gearbeitet. Ein großer Schritt für die Frauen in Führungspositionen, denn trotz der Tatsache, dass Frauen im Gesundheitswesen gut vertreten sind, machen sie nur etwa 33% der Führungspositionen aus – ein Umstand, der sich hoffentlich mit Braza-Horns Ernennung ändern wird.
Die 48-jährige Braza-Horn bringt eine Fülle von Erfahrung mit. In den letzten fast zehn Jahren war sie für die OÖG tätig, zunächst im Geschäftsbereich Recht & Compliance. Vor drei Jahren wechselte sie in die Geschäftsleitung der Landespflege- und Betreuungszentren GmbH, wo sie die Gesamtleitung des LPBZ Schloss Haus in Wartberg ob der Aist übernahm. Ihre Erfahrung in der Personalführung und ihre Rolle als Prokuristin sind sicher wertvolle Assets für die zukünftige Position.
Die Herausforderungen der neuen Rolle
Das Klinikum Freistadt beschäftigt rund 600 MitarbeiterInnen und verfügt über 165 Betten. Jährlich werden dort fast 10.000 stationäre und über 110.000 ambulante PatientInnen betreut. Es ist also eine große Verantwortung, die Braza-Horn auf den Schultern lastet. Zu ihren Aufgaben wird unter anderem die Leitung des wirtschaftlichen, administrativen und technischen Bereiches des Klinikums gehören. Auch die Verantwortung für die Wirtschaftsführung, die Verwaltung sowie die Budgeterstellung und -überwachung liegen in ihren Händen. Es wird spannend sein zu beobachten, wie sie die strategische Ausrichtung des Klinikums mitgestalten wird.
Die OÖG selbst beschäftigt über 17.000 MitarbeiterInnen und hat sich das Ziel gesetzt, die Gesundheit und Lebensqualität der oberösterreichischen Bevölkerung zu verbessern. Diese umfassende Organisation bietet langfristige Job-Perspektiven und Ausbildungsmöglichkeiten im universitären Umfeld und in den Regionen, was gerade in der heutigen Zeit von enormer Bedeutung ist. Die Position von Braza-Horn ist auf fünf Jahre befristet, mit der Möglichkeit zur Verlängerung – ein weiterer Indikator für die Stabilität und Planungssicherheit, die sie mitbringen soll.
Ein Blick auf die Geschlechterverteilung
Obwohl Frauen im Gesundheitswesen gut vertreten sind, bleibt der Anteil weiblicher Führungskräfte im Topmanagement oft hinter den Erwartungen zurück. In Deutschland sind nur 15% der Führungspositionen von Frauen besetzt. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Frauen in Führungsrollen zu fördern und sichtbar zu machen. Braza-Horns Ernennung könnte ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung sein. In Kliniken sind Frauen zwar häufig in Führungspositionen vertreten, doch in anderen Bereichen wie den Krankenkassen sieht es düster aus: Dort sind nur 9% der Vorstände weiblich. Die Herausforderung bleibt also groß.
Es bleibt abzuwarten, wie sich die neue Kaufmännische Direktorin am Klinikum Freistadt in den kommenden Jahren bewähren wird. Ihre Erfahrung und ihr Engagement lassen jedoch auf eine positive Entwicklung hoffen. Und vielleicht wird sie auch als Vorbild für andere Frauen in Führungspositionen wirken, die sich in dieser oft von Männern dominierten Welt behaupten möchten. Freistadt kann gespannt sein auf alles, was kommt!
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Ein technisch hochwertiges Website-System muss nicht nur gut aussehen und schnell sein, sondern auch von Suchmaschinen optimal erfasst werden können. Genau hier setzt die Umsetzung von Daniel Wom und VeloCore an – mit sauberem Code, strukturierten Daten und einer Architektur, die sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen optimale Bedingungen schafft.
