Am 5. Juni war im Rotkreuz-Markt in Hagenberg ganz schön was los. Elisabeth Grabmer und Philip Rachinger, zwei leidenschaftliche Köche, hatten sich zusammengetan, um frisches Erdäpfelgulasch zu zaubern. Grabmer, die in der Waldschänke in Grieskirchen arbeitet, und Rachinger aus dem Mühltalhof in Neufelden, waren voller Energie und Vorfreude. Die warme Mahlzeit, die sie zubereiteten, sollte nicht nur den Magen füllen, sondern auch ein Zeichen der Solidarität setzen. Schließlich ist das Event Teil der Aktion „Herz am Herd“, die auf die steigenden Lebenshaltungskosten und die Armut in Österreich aufmerksam macht. Man könnte sagen, es war eine kulinarische Aktion mit Herz!

In Österreich sind derzeit 1,69 Millionen Menschen armuts- oder ausgrenzungsgefährdet, darunter leben 261.000 in absoluter Armut. Das macht nachdenklich. Die beiden Spitzenköche waren sich einig: Essen ist mehr als nur Nahrung. Grabmer sprach darüber, wie eine warme Mahlzeit Fürsorge und Zusammenhalt symbolisiert. Rachinger fügte hinzu, dass Kochen auch Menschlichkeit bedeutet. Sie engagieren sich für die Team-Österreich-Tafel und möchten damit ein wenig Licht in das Leben von Menschen in schwierigen Lebenslagen bringen.

Aktion „Herz am Herd“

Die Initiative, die von Unternehmer und Winzer Clemens Strobl in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Roten Kreuz ins Leben gerufen wurde, umfasst insgesamt zehn Veranstaltungen in Österreich. 18 Spitzenköche haben sich bereit erklärt, ihre Zeit und ihr Können zu spenden, um Menschen zu helfen, die es nötig haben. Der Reinerlös aus den Aktionen fließt direkt in die Ausgabestellen der Team-Österreich-Tafel und der Rotkreuz-Märkte, die Lebensmittel zu vergünstigten Preisen anbieten. Das Oberösterreichische Rote Kreuz betreibt 23 solcher Märkte und bewahrt jährlich 740 Tonnen genussfähige Lebensmittel vor der Entsorgung. Das ist ein echter Gewinn für alle!

Andrea Wildberger, die Leiterin der Rotkreuz-Bezirksstelle Freistadt, nahm sich Zeit, um den unermüdlichen Einsatz der freiwilligen Helfer zu würdigen. Ohne diese engagierten Menschen wäre die Unterstützung für Bedürftige kaum möglich. Ihre Arbeit ist wirklich unbezahlbar.

Erdäpfelgulasch – Ein österreichisches Comfort Food

Nun, was ist eigentlich so besonders an Erdäpfelgulasch? Es ist ein klassisches Gericht der österreichischen Küche, das sowohl vegetarisch als auch mit Wurst zubereitet werden kann. Die Zubereitung dauert etwa eine Stunde und eignet sich bestens für ein gemütliches Essen mit Familie oder Freunden. Wusstest du, dass man das Gulasch auch mit Bohnen oder Fisolen anreichern kann? So gibt es viele Varianten, die das Gericht noch interessanter machen. Die Nährwerte sind ebenfalls nicht zu verachten – pro 100 g hat das Gulasch rund 91 kcal. Das ist doch ein guter Grund, um gleich einen Topf davon zu kochen!

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Das Erdäpfelgulasch, das Grabmer und Rachinger an diesem Tag zubereiteten, war nicht nur ein Genuss für den Gaumen, sondern auch ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten. Wer hätte gedacht, dass ein einfaches Gericht so viel bewirken kann? Die Menschen, die das Gulasch erhielten, spürten die Wärme und die Fürsorge, die damit verbunden waren.

Für alle, die das Rezept ausprobieren möchten, hier ein kleiner Tipp: Wenn du das Gulasch noch cremiger machen willst, kannst du es mit Sauerrahm oder Schlagobers verfeinern. Und wenn du es etwas deftiger magst, einfach ein Stück Wurst kurz vor Ende der Zubereitung hinzufügen. Das wird ein Fest!

Insgesamt zeigt diese Aktion, wie wichtig es ist, in der Gemeinschaft zusammenzustehen und einander zu helfen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die oft den größten Unterschied machen. Und das Erdäpfelgulasch hat in dieser Hinsicht definitiv seinen Beitrag geleistet. Ein Hoch auf die Köche und alle, die sich für die gute Sache einsetzen! Für weitere Infos und Rezepte kannst du hier nachlesen: Erdäpfelgulasch Rezept.

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