Heute ist der 23.04.2026 und im malerischen Freistadt gibt es aufregende Neuigkeiten aus der Welt der Bildung und Forschung. Das Land Oberösterreich hat sich entschieden, 60,92 Millionen Euro in den Neubau des FH-1-Gebäudes am FH-OÖ-Campus Hagenberg zu investieren. Diese bedeutende Investition soll nicht nur die Infrastruktur verbessern, sondern auch den Standort als Zentrum für moderne Technologien und Bildung stärken.
Der Spatenstich für dieses ambitionierte Projekt ist für den Herbst 2028 geplant, während die Eröffnung für das Jahr 2031 angestrebt wird. Im zweiten Quartal 2023 wird ein Architekturwettbewerb zur Planung ausgeschrieben, dessen Ergebnis im Frühjahr 2027 präsentiert werden soll. Das bestehende Gebäude, das aktuell eine Nutzfläche von etwa 3.000 Quadratmetern hat, wird abgerissen, da es als „technisch überholt“ gilt und damit am Ende seines Lebenszyklus steht.
Ein neues Zeitalter für das FH-OÖ
Der Neubau des FH-1-Gebäudes wird eine beeindruckende Nutzfläche von 9.100 Quadratmetern bieten. Damit einhergehend werden alle Fremdanmietungen, derzeit 2.100 Quadratmeter, im Zuge des Projekts aufgelöst. Die Vision für den Campus Hagenberg ist klar: Der Studienbetrieb, Forschung, Serviceeinrichtungen, die Mensa und Begegnungsräume sollen an einem Standort gebündelt werden. Dies entspricht dem Ziel der KI-Exzellenzstrategie „Wunderkind Oberösterreich“.
Besonders hervorzuheben ist, dass der Meierhof Teil des neuen FH-1-Gebäudes bleiben wird und der Abriss des Meierhofes nicht geplant ist. Auch das Borg für Kommunikation wird im Hof des Campus bleiben, was die bestehende Infrastruktur weiter optimieren sollte. Der Neubau wird moderne Infrastruktur, technische Anlagen, Hörsäle, Labors sowie Frei- und Grünräume umfassen und eine Neuordnung der Verkehrs- und Parksituation mit sich bringen.
Der Campus im Überblick
Der Campus Hagenberg wurde 1999 mit dem FH-1-Gebäude eröffnet. Seither ist viel passiert: 2004 folgte der Bau der FH 2, und 2012 wurde das FH-3-Gebäude errichtet. Aktuell zählt der Campus etwa 1.600 Studierende und rund 250 Mitarbeitende, was die Bedeutung dieses Standorts für die Bildung und Forschung in Österreich unterstreicht.
Die Entwicklung des neuen FH-1-Gebäudes ist ein weiterer Schritt zur Stärkung der Position Oberösterreichs als Innovationsstandort und Bildungszentrum. Die umfassende Modernisierung und Erweiterung der bestehenden Infrastruktur wird nicht nur die Studierenden, sondern auch die Forschungseinrichtungen und die regionalen Unternehmen in den kommenden Jahren nachhaltig unterstützen.
Für weitere Informationen zu diesem Projekt können Sie die Quelle [hier](https://www.meinbezirk.at/freistadt/c-wirtschaft/land-ooe-investiert-61-millionen-euro-in-neubau_a8602814) besuchen.