Am 17. Juni 2026 war es endlich soweit: Das Haus für Senioren des Diakoniewerks in Bad Zell feierte sein Zehn-Jahr-Jubiläum. Ein Sommerfest mit vielen fröhlichen Gesichtern und einer bunten Mischung aus Gästen sorgte für eine festliche Atmosphäre, die man einfach spüren konnte. Anekdoten über bewegende und heitere Momente der letzten zehn Jahre wurden erzählt, und man merkte sofort: Hier wird Gemeinschaft großgeschrieben. Der Bürgermeister von Tragwein, Josef Naderer, überbrachte die Grußworte von Sozial-Landesrat Christian Dörfel und sprach in seiner Ansprache über die Entstehungsgeschichte und die besonderen Merkmale der Einrichtung.

Das Haus bietet insgesamt 48 barrierefreie Einzelzimmer, die auf zwei Stockwerke verteilt sind. Diese sind in vier Hausgemeinschaften organisiert, in denen jeweils zwölf Menschen leben. Die Zimmer sind nicht nur funktional, sondern können auch individuell mit persönlichen Möbeln und Erinnerungsstücken gestaltet werden, was für eine heimelige Atmosphäre sorgt. Um eine gemeinsame Wohnküche und einen gemütlichen Wohnbereich herum sind die Zimmer angeordnet, was den Bewohner:innen viele Gelegenheiten gibt, Zeit miteinander zu verbringen. Und das ist nicht alles – großzügige Terrassen und ein weitläufiger Garten laden dazu ein, die frische Luft zu genießen und sich zu begegnen.

Ein Fest der Gemeinschaft

Bei dem Jubiläumsfest waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter Bewohner:innen, Angehörige, Mitarbeitende und freiwillige Helfer:innen. Auch Kinder des benachbarten Kindergartens schauten vorbei und sorgten mit ihren ausgelassenen Spielen für fröhliche Stimmung. Die Ehrengäste, zu denen auch der Bürgermeister von Bad Zell, Martin Moser, Diakoniewerk-Geschäftsführerin Dorothea Dorfbauer und Pfarrer Hans Resch gehörten, würdigten die Entwicklung des Hauses und die positive Wirkung, die es auf die Gemeinschaft hat. Es war einfach schön zu sehen, wie viele Menschen an diesem Tag zusammenkamen, um das vergangene Jahrzehnt zu feiern und in Erinnerungen zu schwelgen.

Die Einrichtung, die 2016 eröffnet wurde, verfolgt das Ziel, Selbstbestimmung, Gemeinschaft und Lebensqualität für ältere Menschen zu fördern. Hier stehen die Bedürfnisse der Bewohner:innen im Mittelpunkt. Qualifiziertes Pflegepersonal ist rund um die Uhr verfügbar, um eine hohe Pflege- und Betreuungsqualität zu gewährleisten. Es wird aktivierende Pflege angeboten, die darauf abzielt, vorhandene Fähigkeiten zu erhalten und altersbedingte Folgekrankheiten zu vermeiden. Das erleichtert den älteren Menschen, ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu führen.

Die Kosten für den Aufenthalt im Haus werden über Vereinbarungen mit den Pflegekassen geregelt. Allerdings übernehmen diese nur einen Teil der monatlichen Kosten, was für viele Angehörige ein wichtiges Thema darstellt. Die Einrichtung bietet zudem Beratung und Unterstützung bei der Aufnahme und ist bereit, Interessierten Informationen über Preise und nicht finanzierte Kosten durch die Pflegekasse zur Verfügung zu stellen. Wer mehr über das Angebot wissen möchte, kann sich direkt an die Einrichtung wenden.

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Die Feierlichkeiten und die positive Resonanz der Gäste zeigen eindrucksvoll, wie wichtig solche Einrichtungen für unsere Gesellschaft sind. Sie sind nicht nur Orte der Pflege, sondern auch Zentren der Begegnung und des Miteinanders. Das Haus für Senioren in Bad Zell hat in den letzten zehn Jahren nicht nur Menschen ein Zuhause gegeben, sondern auch eine Gemeinschaft geschaffen, in der jeder seinen Platz hat. Und das ist letztlich das, was zählt.

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