In der malerischen Kulisse von Bad Ischl haben 61 Schülerinnen und Schüler der Tourismusschule Bad Ischl kürzlich an der Prüfung zum „Diplomierten Käsekenner Österreich“ teilgenommen. Vom 20. bis 24. April fanden die Prüfungen statt, und die Ergebnisse können sich wirklich sehen lassen: Gleich sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmer erzielten ausgezeichnete Erfolge, während weitere 17 gute Leistungen zeigten. Die Prüfungen umfassten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch sensorische Herausforderungen, die den Geruchs- und Geschmackssinn der Prüflinge auf die Probe stellten.

Die theoretische Prüfung fand am Montag in einem computerunterstützten Format statt. Anschließend mussten die Prüflinge ihr Können in einer praktischen Prüfung vor einer Kommission unter dem Vorsitz von Fachvorstand Günter Gaderbauer unter Beweis stellen. Dabei präsentierten sie ihr Wissen am Käsewagen – eine ganz besondere Herausforderung, die nicht nur Fachkenntnisse, sondern auch eine gewisse Bühnenpräsenz erforderte. Diese intensive Ausbildung zum Käsekenner dauerte insgesamt acht Monate und umfasste eine Fülle von Lerninhalten, darunter die Käseherstellung, verschiedene Käsestile und die Reifungsarten von rund 30 österreichischen Käsesorten. Die Ausbildung ist in der zweiten Klasse verpflichtend, doch die Entscheidung zur Diplomprüfung liegt bei den Schülerinnen und Schülern selbst.

Über die Ausbildung und ihre Vorteile

Die Zusatzqualifikation zum Käsekenner ist vom Bundesministerium für Bildung anerkannt und stellt damit einen wertvollen Vorteil für den Einstieg ins Berufsleben dar. Insbesondere in der gehobenen Gastronomie wird dieses Wissen sehr geschätzt. Ein Dank gebührt den Prüferinnen und Prüfern, darunter Tanja Wieser, Marianne Winkler, Michaela Eder, Michael Pesendorfer und Christian Moser, sowie den Ausbildern Lorenz Pesendorfer und Uwe Muhr, die mit Geduld und Engagement ihr Wissen weitergaben.

An der HLW-Wolfgangsee wird ebenfalls eine freiwillige Zusatzqualifikation zum Diplomierten Käsekenner angeboten. Diese umfasst 40 Stunden und verbindet theoretische Inhalte mit praktischen Erfahrungen zur Käseherstellung. Auch hier schließen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Ausbildung mit einer schriftlichen, sensorischen und praktischen Prüfung ab. Während dieser Zeit hatten sie die Möglichkeit, verschiedene österreichische Käsesorten zu verkosten und ihre eigene Käseauswahl zusammenzustellen und zu präsentieren. Alle Prüflinge haben die Prüfung erfolgreich bestanden, was natürlich ein Grund zur Freude ist!

Ein besonderes Highlight war der Bundeswettbewerb „Easy cheesy creativ 2022“, bei dem die Teilnehmerinnen den dritten Platz belegten. Die Motivation zur Teilnahme kam durch die Ausbildung zur Käsekennerin. In diesem Rahmen mussten sie auch ein Video erstellen und Rezepte verfassen. Vierzehn Schülerinnen des II. Jahrganges haben hervorragende Leistungen erzielt und besondere Gratulationen erhalten, insbesondere Anna-Lena Kettner, Magdalena Trickl, Katharina Ladstätter und Martha Dankelmaier-Pürcher für ihre ausgezeichneten Prüfungserfolge. Viele von ihnen setzen ihre Ausbildung nun mit der Jungsommelière fort.

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Eine spannende Zeit für die angehenden Käsekenner, die es verstehen, ihr Wissen und Können mit Leidenschaft zu kombinieren. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis in diesen Programmen ist nicht nur lehrreich, sondern auch ein echter Genuss für alle Beteiligten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Karrierewege dieser talentierten Käsekenner entwickeln werden. Eines ist sicher: Die Liebe zum Käse wird sie auf ihrem Weg begleiten!