Heute ist der 19.05.2026 und wir blicken auf die jüngsten Entwicklungen in der Landwirtschaft im Bezirk Grieskirchen. Landesrätin Michaela Langer-Weninger informierte sich vor Ort über die Herausforderungen, die Landwirte momentan meistern müssen. Ein Besuch in Haag bei der Familie Rebhan stand auf dem Programm, die vor drei Monaten von einem verheerenden Brand betroffen war. Der Rinderstall, ein wichtiger Bestandteil ihres Betriebs, wurde komplett zerstört. Rund 200 Feuerwehrkräfte waren im Einsatz, um Schlimmeres zu verhindern. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, wie schnell sich solche Situationen zuspitzen können.
Die Brandnacht bleibt allen Beteiligten in Erinnerung. In der Nacht auf Freitag, genauer gesagt am 13. Februar, entdeckte die 42-jährige Hausbesitzerin gegen 1 Uhr das Feuer im oberen Stock des Stalls. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits ein Großteil des Stallgebäudes in Flammen aufgegangen. Glücklicherweise hatten die Hausbesitzer rechtzeitig begonnen, einige Tiere ins Freie zu bringen. Dennoch konnten etwa 20 Jungrinder nicht mehr gerettet werden. Die Feuerwehr musste Löschwasserleitungen über fast zwei Kilometer legen, um ausreichend Wasser am Einsatzort zu haben. Die Platzverhältnisse für die Feuerwehrfahrzeuge waren alles andere als ideal, und starker Wind sowie große Mengen trockenes Heu im Stall begünstigten die Brandausbreitung.
Unterstützung für die Familie Rebhan
Landesrätin Langer-Weninger sprach der Familie Rebhan ihre Unterstützung aus und betonte die Wichtigkeit, die betroffenen Betriebe schnellstmöglich wieder aufzubauen. Die Planungen für den Neubau des Stalles laufen bereits. Es ist ein Lichtblick in dieser schwierigen Zeit, dass die Familie nicht allein gelassen wird. Der Austausch über die Entwicklungen in der Landwirtschaft ist essenziell. Während ihres Besuchs in Rottenbach besichtigte Langer-Weninger den Milchviehbetrieb von Markus Anzengruber, „Bauer z’ Mühlehen“. Hier lag der Fokus auf neuen Milchviehstallungen und der Zukunftsperspektive der Landwirtschaft, die durch solche Krisen immer wieder auf die Probe gestellt wird.
Die Feuerwehr war mit dreizehn Wehren und fast 200 Einsatzkräften vor Ort, was den enormen Einsatz und die Zusammenarbeit in der Region unterstreicht. Ein Feuerwehrmann musste aufgrund eines Kreislaufzusammenbruchs ins Krankenhaus gebracht werden – ein weiteres Zeichen dafür, wie fordernd solche Einsätze sind. Die genaue Brandursache und die Schadenshöhe sind bislang unbekannt, doch die betroffenen Familien müssen jetzt nicht nur die emotionalen, sondern auch die finanziellen Folgen tragen.
Insgesamt zeigt diese tragische Geschichte, wie wichtig Unterstützung und Solidarität in der Landwirtschaft sind. Die Gemeinschaft steht zusammen, um das bestmögliche Ergebnis aus solch kritischen Situationen zu ziehen. Wenn wir uns umsehen, wird uns klar, dass es nicht nur um die Wiederherstellung von Gebäuden geht, sondern auch um die Menschen, die hinter diesen Betrieben stehen. Es bleibt zu hoffen, dass die Planungen für den Neubau zügig voranschreiten und die Familie Rebhan bald wieder einen Ort hat, an dem sie ihren Beruf ausüben kann.
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