Es wird spannend in Windischgarsten! Die Einrad-Weltmeisterschaft kommt 2026 in die Region und das gleich mit einem ganz besonderen Flair. Vom 29. Juli bis zum 1. August werden die Outdoor-Bewerbe am Wurbauer stattfinden. Ein echtes Highlight, das erstmals Österreich als Austragungsort in den Fokus rückt. Die Organisation dieser WM hat viel mit der Familie Mayr zu tun. David Mayr, der aus Rosenau stammt, entdeckte seine Leidenschaft für das Einradfahren in der Volksschule und begann seine ersten Runden im Keller. Seine Schwester Katrin ließ sich von ihm inspirieren und stieg ebenfalls auf das Einrad.

Die Mayrs sind nicht nur leidenschaftliche Einradfahrer, sondern auch echte Vorbilder in der Szene. David hat sich in diesem Jahr zum Staatsmeister im Einradfahren gekrönt und triumphierte zudem bei der WM in den USA, wo er den Weltmeistertitel im Downhill errang. Katrin ließ sich nicht lumpen und belegte einen starken vierten Platz im Downhill. Das ist einfach Wahnsinn! Die beiden haben in Minnesota, USA, daran teilgenommen und so richtig Eindruck hinterlassen. Der Gebirgsradverein Windischgarsten, der die WM organisiert, bringt die Sportler auch bei gemeinsamen Ausfahrten zusammen – unter der Leitung von Martin Strasser sind über 150 Radsportbegeisterte aktiv.

Einradfahren als Familiensport

Einradfahren ist nicht nur ein individueller Sport, sondern auch ein tolles Familienerlebnis. Der Gebirgsradverein erkundet regelmäßig das Garstnertal und die umliegenden Gegenden. Ob Kinder im Anhänger sitzen oder selbst fahren – hier ist für jeden etwas dabei. Sogar die Eltern werden zum Schieben und Ziehen motiviert. In diesem Jahr haben sie die oberösterreichischen Voralpen und die Pyhrn-Priel-Region erkundet. Das Anradeln in der Südoststeiermark war der Saisonstart, und die Traildays im Vinschgau zu Pfingsten haben sicherlich auch für einige Abenteuer gesorgt!

Der Verein plant, das Foto Film Festl im November 2025 auszurichten, bei dem die Mitglieder ihre Erlebnisse teilen möchten. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit, die Gemeinschaft zu stärken und die Leidenschaft für das Einradfahren noch mehr zu verbreiten. Die Vorfreude auf die WM 2026 am Wurbauerkogel ist riesig, und Herbert Mayr, der Vater der beiden Sportler, äußerte sich begeistert über diese Ausrichtung. Er sieht in diesem Event die Chance, das Einradfahren in der Region noch bekannter zu machen.

Die Zukunft des Einradsports

Doch was bringt die Zukunft für den Einradsport in Österreich? Derzeit gibt es eine große Herausforderung: Die Vernetzung der Einradfahrer und -vereine ist noch ausbaufähig. Es mangelt an zentralen Informationen und einem Austausch unter den Sportlern. Das Ziel der Plattform einradsportoesterreich.at ist es, all diese Aspekte zu verbessern. Die Initiative will Einradfahrer aus ganz Österreich zusammenbringen, Informationen zu bestehenden Vereinen strukturieren und eine zentrale Anlaufstelle für Events schaffen.

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Die verschiedenen Bereiche des Einradsports – sei es Freestyle, Trial oder Rennen – bieten viel Potenzial, um den Sport weiter voranzubringen. Bei Umfragen wird ermittelt, wo Einrad gefahren wird und welche Vereine es gibt. Das ist dringend nötig, denn ohne Struktur wird’s für Interessierte ziemlich schwierig, die passende Gruppe zu finden. Der Weg in die Zukunft ist also noch lang, aber mit solch engagierten Leuten wie den Mayrs und dem Gebirgsradverein Windischgarsten sieht die Perspektive vielversprechend aus.

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