Regionalinitiativen fördern Austausch und Wertschöpfung in Adlwang
Am 16. Juni 2026 fand in Adlwang ein lebendiger Austausch zwischen den Regionalinitiativen „steyrland – wir rocken die region“ und „worklifehub kirchdorf“ statt. Gastgeber war das Unternehmen Maschinenring Pyhrn-Eisenwurzen, das beiden Initiativen angehört. Bei dieser zweiten Auflage der Veranstaltung, die im Vorjahr bei der Malerei Plursch ihren Anfang nahm, wurde erneut das Ziel verfolgt, die regionale Wertschöpfung zu stärken und attraktive Zukunftsperspektiven zu schaffen.
Die Veranstaltung begann mit einer herzlichen Begrüßung durch Karin Hilger von steyrland und Markus Mayr vom worklifehub. Auch Bürgermeisterin Maria Achathaler und Helmut Sieghartsleitner, Geschäftsführer des Maschinenrings, ließen es sich nicht nehmen, die Teilnehmer willkommen zu heißen. Im Laufe des Tages erhielten die Anwesenden spannende Einblicke in die Betriebsabläufe des Maschinenrings, darunter Präsentationen zu Themen wie Winterdienst, Gartengestaltung und Personalmanagement. Ein wichtiger Punkt, den Markus Lindinger aus der Sparte Personal hervorhob, war die Bedeutung des direkten Austauschs. Solche Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, sich auf persönlicher Ebene zu vernetzen.
Genuss und Vernetzung
Nach dem offiziellen Teil folgte ein gemütlicher Austausch bei belegten Broten sowie einer Käse- und Weinverkostung – eine willkommene Gelegenheit, um ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Helmut Sieghartsleitner zeigte sich erfreut über die rege Teilnahme und das große Interesse an den Leistungen des Unternehmens. Die Initiative „steyrland“, die 2018 von der WKO Steyr-Land und regionalen UnternehmerInnen ins Leben gerufen wurde, hat sich klar zum Ziel gesetzt, die Region nachhaltig zu stärken. Und auch der „worklifehub kirchdorf“, gegründet 2019 von der Technologiegruppe Kremstal (TGK), verfolgt das Ziel, die Region als Wohn- und Arbeitswelt zu fördern.
In einem größeren Kontext betrachtet, ist es besonders spannend, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die Länder die GRW-Förderung überarbeitet haben. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Neuaufstellung in Kraft treten, was eine bedeutende finanzielle Unterstützung von etwa 1,3 Milliarden Euro für regionale Projekte mit sich bringt. Diese Förderung könnte einen zusätzlichen Schub für Initiativen wie die in Kirchdorf geben. Die Ziele sind klar: regionale Förderungen sollen einfacher und wirksamer gestaltet werden. Hierzu gehört auch die Vereinfachung der Anforderungen an neue Arbeitsplätze für kleine und mittlere Unternehmen bis Ende 2028 sowie die Förderung von Unternehmen, die ihre Produktivität steigern.
Solche Maßnahmen können dabei helfen, die regionale Wirtschaft weiter zu beleben und den Austausch zwischen den Unternehmen zu fördern. Es bleibt also spannend zu beobachten, wie sich diese Initiativen und Förderungen entwickeln und welche neuen Chancen sich für die Region daraus ergeben werden.
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