In der Ostsee kämpft ein Buckelwal namens Timmy ums Überleben. Der Wal, der in den letzten Wochen in einer flachen Bucht vor Wismar feststeckte, wird derzeit von einer privaten Rettungsinitiative unterstützt, die sich unermüdlich dafür einsetzt, ihn in die Nordsee zu bringen. Die Rettungsaktion, die am Dienstagnachmittag begann, zog zahlreiche Helfer und Experten an, die alles daran setzen, Timmy zu helfen. Am 30. April 2026 wird der Wal in einem gefluteten Lastschiff, einer Barge, auf See transportiert, und die geplante Route führt um die Nordspitze Dänemarks durch das Skagerrak in die Nordsee. Ein Schlepper mit dem Namen Fortuna B zieht die Barge entlang der dänischen Küste.

Doch wie kam es überhaupt dazu? Timmy, der zwölf Tonnen schwere Buckelwal, wurde nach vier Wochen in der Bucht der Insel Poel geborgen. Die Helfer zogen den Wal mit Gurten zu einem Lastkahn, der speziell dafür vorbereitet wurde. Um 14:45 Uhr wurde er in das schwimmende Becken gebracht, während am Hafen von Kirchdorf die Stimmung aufblühte und die Helfer mit Jubel und Klatschen empfangen wurden. Auch der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, war vor Ort und beobachtete die Rettungsaktion mit Erleichterung. Er informierte die Anwesenden über den Fortschritt des Rettungsversuchs.

Der Transport des Wals

Die Reise in Richtung Nordsee sollte gegen Abend beginnen, wenn die See ruhiger wird. Der Transport erfolgt mit dem Lastkahn „Fortuna B“, der von den Schleppern „Robin Hood“ und „Arne Tiselius“ begleitet wird. Die Geschwindigkeit des Schleppverbandes beträgt 4 bis 5 Knoten, was etwa der durchschnittlichen Schwimmgeschwindigkeit von Buckelwalen entspricht. Das dänische Umweltministerium beteiligt sich nicht an der Rettungsaktion und hat grundsätzlich keine Verantwortung für gestrandete Meeressäugetiere. Das ist wirklich schade, denn die Lage des Wals ist prekär, und die Verantwortlichen der privaten Initiative arbeiten ohne Unterstützung von Behörden.

Besonders erwähnenswert ist, dass über dem Wal Sonnensegel angebracht sind, um seine Haut vor den schädlichen Sonnenstrahlen zu schützen. Ein Peilsender wurde ihm ebenfalls angelegt, um seine Bewegungen zu verfolgen. Die Experten warnen jedoch vor Stressbelastungen für den Wal durch den Transport. Kritiker fordern sogar eine palliative Versorgung, da wiederholte Strandungen auf ernsthafte Gesundheitsprobleme hinweisen können.

Der Zustand des Wals, der am 3. März erstmals im Hafen von Wismar gesichtet wurde, ist besorgniserregend. Fachleute betonen, dass die lange Zeit an Land mit Gesundheitsrisiken verbunden ist. Zudem äußerte die Wal- und Delfin-Schutzorganisation WDC Bedenken, dass Interaktionen mit Menschen zusätzlichen Stress für den Wal verursachen könnten. Ehrlich gesagt, das ist eine ziemlich heikle Situation, und man fragt sich, ob alles richtig gemacht wird.

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Die Rettungsaktion wird als entscheidende Phase beschrieben, die sowohl das Wohl des Wals als auch die Zusammenarbeit von Experten und Helfern in den Vordergrund stellt. Am 29. April 2026 wurde Timmy zwischen Langeland und Lolland transportiert, und der Plan, ihn in die Nordsee auszusetzen, könnte möglicherweise in der Nähe von Norwegen realisiert werden. Die Helfer vor Ort geben ihr Bestes, um den Wal lebend in die Nordsee zu bringen. Es bleibt zu hoffen, dass Timmy dieser Herausforderung gewachsen ist und bald in sicherere Gewässer schwimmen kann.