Die 7. Klassen des BRG Kirchdorf haben im April eine spannende Reise durch Europa unternommen. Direkt nach den Osterferien ging es für die Schülerinnen nach Paris, Málaga und Rom – ein echtes Abenteuer für die jungen Sprachenthusiasten! Die Reisen waren nicht nur eine Gelegenheit, die Sprachkenntnisse in der Praxis zu erproben, sondern auch, um kulturelle und soziale Erfahrungen zu sammeln. Man könnte sagen, dass die Schülerinnen gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen haben.
In Paris tauchten die Französischschülerinnen für eine Woche in die französische Kultur ein. Vormittags wurde fleißig Sprachunterricht gegeben, während nachmittags die Stadt erkundet wurde. Mit dem Eiffelturm, dem Arc de Triomphe, Montmartre und Schloss Versailles standen einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten auf dem Programm. Es war wahrscheinlich ein unvergessliches Erlebnis, die Stadt der Lichter zu entdecken – mit all ihren Klängen und Gerüchen.
Spanische Sonne und lateinische Geschichte
Die Spanischgruppe hingegen genoss ihren Aufenthalt in Málaga, wo sie nicht nur Unterricht an einer Sprachschule hatten, sondern auch in Gastfamilien lebten. Das gab ihnen einen authentischen Einblick in die spanische Lebensweise, was ja oft der Schlüssel zu einer Sprache ist. Die Schülerinnen hatten die Gelegenheit, am Strand zu entspannen, Sevilla zu besuchen, Salsa zu tanzen (ich kann mir vorstellen, dass das einige ganz schön ins Schwitzen brachte!) und durch den Naturpark Montes de Málaga zu wandern. Ein vielfältiges Programm, das sicher viele Erinnerungen hinterlassen hat.
Die Lateinschülerinnen reisten nach Rom, und zwar mit dem Nightjet – ein bisschen abenteuerlich, oder? Dort besuchten sie antike Stätten wie das Kolosseum, das Forum Romanum, das Pantheon und die Vatikanischen Museen. Es ist beeindruckend, sich vorzustellen, wie sie durch die Geschichte spazierten und das Erbe der römischen Zivilisation hautnah erlebten. All diese Reisen schulten nicht nur die Sprachkompetenz, sondern stärkten auch die Selbstständigkeit und das Gemeinschaftsgefühl der Klassen.
Der europäische Bildungshorizont
Solche Reisen sind nicht nur für Schülerinnen wichtig, sondern auch Teil eines größeren Rahmens, der durch Programme wie Erasmus+ gefördert wird. Dieses Programm unterstützt nicht nur Schülerinnen, sondern auch Lehrkräfte, Ausbilderinnen und andere Fachkräfte im Bildungsbereich. Ziel ist es, Lernmobilität zu ermöglichen und den Zugang zu Bildung zu verbessern – ganz gleich, ob man in einer Grundschule, einer weiterführenden Schule oder einem Ausbildungsunternehmen tätig ist. Die Möglichkeiten sind vielfältig: Auslandssemester, Praktika und Austauschprogramme stehen auf der Liste.
Das Engagement für Bildung und die Förderung von internationalen Erfahrungen sind zentral für die persönliche und berufliche Entwicklung. Die Schülerinnen des BRG Kirchdorf haben in diesem Sinne nicht nur ihre Sprachkenntnisse erweitert, sondern auch eine ganz neue Sicht auf die Welt gewonnen. Diese Erlebnisse sind unbezahlbar und werden sie sicherlich noch lange begleiten. Wenn man bedenkt, wie viel man durch solche Erfahrungen lernt – sowohl über andere Kulturen als auch über sich selbst – wird einem klar, wie wichtig solche Programme sind.
Für mehr Informationen zu den Erasmus+-Möglichkeiten und wie sie den Bildungsbereich unterstützen, kann man die Webseite hier besuchen.
Für die Schülerinnen des BRG Kirchdorf bleibt zu hoffen, dass solche Projekte auch in Zukunft stattfinden und sie weiterhin die Chance haben, Europa nicht nur aus Büchern, sondern aus erster Hand kennenzulernen.