Heute, am 22. Mai 2026, fand in Linz das Frühlingsfest des Wirtschaftsbundes Linz-Stadt, Linz-Land und Urfahr-Umgebung statt. Ein Event, das Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik zusammenbrachte. Gastgeber war die Steuerberatung Raml & Partner, die sich mit dieser Veranstaltung in den Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens stellte. Die Themen waren alles andere als trivial: Aktuelle wirtschaftspolitische Herausforderungen und die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich standen auf der Agenda. Man spürte förmlich die Aufregung und den Austausch, der in der Luft lag, während die Bezirksobleute Markus Raml (Linz-Stadt), Jürgen Kapeller (Linz-Land) und Sabine Lindorfer (Urfahr-Umgebung) die Bedeutung starker regionaler Unternehmen und verlässlicher Rahmenbedingungen betonten. Ein Satz, der hängen blieb: „Nur mit einer starken Wirtschaft können wir Wohlstand, Arbeitsplätze und Zukunftsperspektiven sichern.“
Bei einem solchen Event durfte die Prominenz natürlich nicht fehlen. WKOÖ-Vizepräsidenten Lisa Sigl und Leo Jindrak, Linzer Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP), Tourismusstadträtin Doris Lang-Mayrhofer (ÖVP) und Landtagsabgeordneter Michael Nell (ÖVP) waren unter den Gästen. Auch der ehemalige WKÖ-Präsident Christoph Leitl und der Geschäftsführer von Business Upper Austria, Werner Pamminger, gaben sich die Ehre. Eine bunte Mischung aus Vertretern der Medien, der Wirtschaft und des Tourismus war ebenfalls vor Ort, darunter Bernhard Aufreiter von der Jungen Wirtschaft Linz, Thomas Winkler, Chefredakteur von Mein Bezirk OÖ, und Hannes Moser von Moser Reisen. Ein echtes Netzwerk-Event!
Wirtschaftliche Herausforderungen im Fokus
Die Veranstaltung war nicht nur ein fröhliches Beisammensein, sondern auch ein Ort für ernsthafte Gespräche über die wirtschaftlichen Herausforderungen, die Oberösterreich betreffen. Der OÖ. Standortbericht 2023 von Joanneum Research, der die wirtschaftliche Entwicklung in Oberösterreich analysiert, stellt Prognosen für 2024 in Aussicht. Nach einem leichten Rückgang von 0,7 bis 0,8 Prozent im Jahr 2023 wird ein Plus für das österreichische Wirtschaftswachstum erwartet. Oberösterreich, als exportstärkstes Bundesland Österreichs, hat im ersten Halbjahr 2023 Exporte im Wert von 27,9 Milliarden Euro verzeichnet – ein Plus von 9,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Beeindruckend, oder?
Die wichtigsten Exportländer sind Deutschland, die USA und Italien, während Maschinen, Eisen und Stahl sowie Fahrzeuge zu den Hauptexportgütern zählen. Die Innovationskraft in der Region ist ebenfalls bemerkenswert: Die Forschungs- und Entwicklungsquote in Oberösterreich ist seit 2002 auf 3,6 Prozent gestiegen, was über 2,4 Milliarden Euro entspricht. 77 Prozent dieser Ausgaben kommen aus Unternehmen. Wenn das kein Grund zur Freude ist!
Wachstum und Beschäftigung
Im Jahr 2023 wurden 6.108 gewerbliche Neugründungen verzeichnet – ein Anstieg von 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robust, mit einem Anstieg der Beschäftigung um über 5.000 auf knapp 700.000. Die Arbeitslosenquote in Oberösterreich liegt bei 4,2 Prozent, was im Vergleich zu 6,4 Prozent bundesweit ziemlich bemerkenswert ist. Ende April 2024 wird eine leichte Erhöhung auf 4,3 Prozent prognostiziert, aber trotzdem bleibt Oberösterreich das Bundesland mit der niedrigsten Arbeitslosenrate.
Die Region hat auch in Sachen Investitionen nicht geschlafen: 73 erfolgreich abgeschlossene Projekte mit einem Gesamtvolumen von 845 Millionen Euro haben 2.267 neue Arbeitsplätze geschaffen. Oberösterreich ist der zweitgrößte Empfänger ausländischer Direktinvestitionen in Österreich mit 19,6 Milliarden Euro. Es sind spannende Zeiten für die Wirtschaft!
Im Rahmen der Wirtschafts- und Forschungsstrategie #upperVISION2030 wurden 312 Aktivitäten umgesetzt, wobei die Schwerpunkte für 2024 auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und nachhaltiger Industrie liegen. Das Wasserstoff-Netzwerk mit 120 Teilnehmern aus 44 Organisationen und ein neues Förderprogramm, das Unternehmen und Forschungskooperationen unterstützt, sind weitere Schritte in die Zukunft. Die Betriebe haben seit 2017 ihren Energieverbrauch um ein Viertel gesenkt – das sind beeindruckende Fortschritte!
Die Veranstaltung in Linz war somit mehr als nur ein Frühlingsfest; sie war ein deutliches Zeichen für die Stärke und den Zusammenhalt der regionalen Wirtschaft. Man spürte die Energie und den Willen der Anwesenden, die Herausforderungen gemeinsam zu meistern und die Zukunft aktiv zu gestalten. Ein Hoch auf die wirtschaftliche Entwicklung in Oberösterreich!
Weitere Informationen zu den Themen und Entwicklungen finden Sie in dem ausführlichen Artikel auf Mein Bezirk und dem OÖ. Standortbericht 2023 auf Biz-Up.