Heute ist der 8.06.2026 und wir blicken auf den Einzelhandelsmarkt in Linz, der trotz aller Herausforderungen floriert. Es ist wirklich beeindruckend, wie sich die Stadt zu einem der dynamischsten Retail-Standorte außerhalb Wiens entwickelt hat. Laut CBRE zeigt sich der Markt robust, und das hat durchaus seinen Grund: Hohe Kaufkraft, stabile Beschäftigungsstrukturen und kontinuierliche Projektentwicklungen ziehen nationale und internationale Marken an. Es tut gut zu sehen, dass Linz sich nicht unterkriegen lässt!
Besonders spannend ist die zentrale Einkaufsachse, die Landstraße. Hier reihen sich 191 Geschäfte aneinander – die höchstfrequentierte Einkaufsstraße außerhalb Wiens! Man kann sich nur vorstellen, wie lebhaft es dort zugeht. Und gute Nachrichten für alle Shopping-Begeisterten: Im Jahr 2025 sind Neueröffnungen von Søstrene Grene, Scotch & Soda sowie Only & Sons geplant. Der Einzelhandel bleibt also nicht stehen.
Neuerungen und Herausforderungen
Allerdings gibt es auch Schattenseiten. Die Interio-Filiale wird Mitte des Jahres schließen, und Kleider Bauer investiert in eine umfassende Umbauphase, mit einer Wiedereröffnung, die für Ende 2026 angedacht ist. Es ist eine Mischung aus Aufbruch und Rückschritt, die wir da beobachten können. Die Mieten für Geschäfte liegen zwischen 40 und 70 Euro pro Quadratmeter im Monat, was für viele Händler eine Herausforderung darstellt, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Energiekosten steigen und der Druck auf die Margen zunimmt.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Kombination aus klassischer Highstreet und innerstädtischen Einkaufszentren wie Linzerie, Passage und dem Atrium City Center. Diese Vielfalt sorgt für einen intensiven Wettbewerb. Die PlusCity in Pasching mischt kräftig mit und bietet den Linzern und Linzerinnen eine Menge Auswahl. In dieser dynamischen Umgebung wird die Passage Linz 2025 umgebaut, und die Neupositionierung des Einkaufszentrums „Pro Kaufland“ in Urfahr ist ebenfalls in vollem Gange. Man könnte sagen, die Stadt ist im Aufbruch.
Markttrends und Zukunftsausblick
Eine bemerkenswerte Entwicklung ist, dass der Markt sich zunehmend in Richtung Nutzungsmix und Erlebnisorientierung bewegt. Reine Verkaufsflächen sind weniger gefragt – die Menschen suchen nach einem Gesamterlebnis. Neue Mixed-Use-Projekte wie das Quartier „Quadrill“ kombinieren Handel, Gastronomie, Fitness und Nahversorgung. Das klingt nach einer tollen Möglichkeit für die Linzer, ihren Alltag zu bereichern!
Auf gesamtösterreichischer Ebene zeigen sich erste Anzeichen einer Stabilisierung: Der Umsatz soll 2025 inflationsbereinigt um 0,8 Prozent gestiegen sein. Wachstumstreiber sind der Lebensmittelhandel und E-Commerce, während der Non-Food-Bereich, wie Möbel und Elektronik, unter Druck steht. Es bleibt spannend, wie sich der Markt weiter entwickeln wird! Die Retail-Investments zeigen ebenfalls eine zunehmende Aktivität. Das Investmentvolumen wird für 2025 auf etwa 485 Millionen Euro geschätzt – das sind rund 12 Prozent des gesamten Immobilieninvestmentmarktes.
Die Spitzenrenditen sind durchaus interessant: 4,7 Prozent für Highstreet-Objekte, 5,7 Prozent für Fachmarktzentren und 5,9 Prozent für Shopping-Center. Internationale Investoren haben ein Auge auf Linz geworfen und konzentrieren sich auf qualitativ hochwertige Objekte mit stabilen Cashflows. Sekundäre Lagen stehen jedoch unter Druck – ein klarer Hinweis darauf, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
