Heute ist der 7.07.2026 und in Linz, der Stadt, die immer wieder mit ihrer bunten und vielfältigen Kultur überrascht, gibt es Neuigkeiten aus der queeren Community. Der „Diözesane Arbeitskreis Homosexuellenpastoral (DAHOP)“, der 1989 ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Teil des gesellschaftlichen Gefüges entwickelt – jetzt bekannt als der „Arbeitskreis Regenbogenpastoral“. Diese Gruppe engagiert sich stark für queere Menschen und ist nicht nur in der katholischen Kirche aktiv, sondern hat auch eine hervorragende Vernetzung mit der evangelischen Kirche A.B., der evangelisch-methodistischen Kirche und der altkatholischen Kirche in Linz.

Im Frühjahr 2026 wurde Agnes Schützenhofer zur neuen Vorsitzenden gewählt. Diese Wahl ist ein frischer Wind für den Arbeitskreis und ein Zeichen für die fortwährende Entwicklung der queeren Pastoral in der Region. Besonders bemerkenswert ist, dass der Arbeitskreis als unterstützende Partnerin für queere Menschen wahrgenommen wird und somit eine schützende Gemeinschaft bietet, die Geborgenheit bei Gott sucht.

Ein starkes Zeichen für die queere Gemeinschaft

Ein Highlight war das konfessionsübergreifende Pride Prayer am 10. Juni 2026 in der Martin-Luther-Kirche, das den Fokus auf Gemeinschaft und Schutz legte. Agnes Schützenhofer äußerte sich dabei besorgt über die Entwicklungen in den USA, die auch für Österreich nicht ohne Folgen bleiben könnten. Das Thema ist aktuell, zumal das Europäische Parlament im April 2026 ein Verbot von Konversionstherapien in allen EU-Mitgliedsstaaten befürwortet hat. Diese Therapien, die von psychologischen Fachgesellschaften abgelehnt werden, stehen stark in der Kritik.

Der Höhepunkt des Pride Month war dann die Parade am 27. Juni 2026, die unter dem Motto „Vom Himmel berührt“ stattfand. Trotz einer Hitzewelle, die die Veranstaltung verkürzte, waren über 10.000 Menschen auf den Beinen. Die Linzer Regenbogenpastoral sorgte für Erfrischung mit Wassersprayflaschen – eine willkommene Geste in der Sommerhitze!

Neue Projekte für queere Menschen

Ein spannendes neues Projekt, das „Seelsorge queer über den Regenbogen“, wurde von Sophie Mayr, Jugendseelsorgerin in Linz-Süd, ins Leben gerufen. Ziel dieses Projekts ist es, queere Menschen in der Pfarre willkommen zu heißen und Veranstaltungen zu organisieren, die die Vernetzung mit Kooperationspartner:innen fördern sowie Aufklärungsarbeit leisten. Das klingt nach einer tollen Initiative, die dringend gebraucht wird!

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Außerdem steht ein dreitägiger Workshop zum Thema „Queere Menschen. Queere Kirche. Queere Pastoral.“ vom 5. bis 7. Oktober 2026 im Bildungshaus Schloss Puchberg auf dem Programm, organisiert vom IDF und der Katholischen Aktion Oberösterreich. Diese Veranstaltungen sind nicht nur wichtig für die Sensibilisierung, sondern auch für die Schaffung eines Raums, in dem sich queere Menschen wohlfühlen können.

Insgesamt zeigt sich, dass die queere Community in Linz aktiv ist und sich für ihre Rechte einsetzt. Die Entwicklungen, sowohl lokal als auch international, spielen dabei eine entscheidende Rolle. Es bleibt spannend, wie sich die Situation weiterentwickelt und welche Schritte noch folgen werden. Die Linzer stehen zusammen – und das ist ein gutes Zeichen für die Zukunft.

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