In Linz tut sich was! Siemens Energy hat angekündigt, ein neues Servicewerk für Leistungstransformatoren zu errichten, und das mit einer Investitionssumme von rund 60 Millionen Euro. Das Projekt wird nicht nur die lokale Wirtschaft ankurbeln, sondern auch bis zu 80 neue Arbeitsplätze schaffen. Das klingt doch vielversprechend, oder?

Das neue Werk wird sich auf die Reparatur und Generalüberholung von Transformatoren spezialisieren, die Leistungen bis zu 500 MVA und Spannungen bis zu 550 kV erreichen können. Darüber hinaus wird es möglich sein, die Transformatoren unabhängig vom Originalhersteller zu betreiben – eine interessante Option, die Flexibilität verspricht. Die gesamte Fläche des Werks wird rund 11.900 Quadratmeter betragen, inklusive großzügiger Produktionshallen, einem Hochspannungsprüflabor sowie Büro- und Sozialflächen für die Mitarbeiter.

Effizienter Transport und Unterstützung vom Bund

Ein direkter Zugang zum Schwerlast-Donauhafen Linz sorgt dafür, dass große Komponenten effizient transportiert werden können. Der Bauherr, die Felbermayr GmbH, bringt die nötige Schwerlast- und Logistikinfrastruktur mit, was das Ganze noch reibungsloser machen sollte. Die Bundesregierung unterstützt das Projekt mit 7 Millionen Euro, was die Wichtigkeit dieser Initiative unterstreicht. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer hebt die Bedeutung dieser Investitionen für die Standortpolitik und Wettbewerbsfähigkeit hervor.

Aber das ist noch nicht alles! Auch in Weiz wird die Produktionskapazität für Phasenschiebertransformatoren erweitert, was ebenfalls mit bis zu 100 neuen Arbeitsplätzen einhergeht. Die Gesamtsumme für beide Projekte beläuft sich auf 155 Millionen Euro. Das zeigt, wie ernst es Siemens Energy mit der Energiewende meint.

Ein Blick über die Grenzen

Im Kontext der aktuellen Entwicklungen in der Energiebranche ist es spannend zu sehen, wie sich Siemens auch international engagiert. So hat die Siemens Financial Services (SFS) kürzlich eine Transaktion abgeschlossen, um die Plattform von Windenergieanlagen in Italien auszubauen. Diese Transaktion ist bereits die vierte zwischen SFS und einem wichtigen Kunden in Italien. Das verdeutlicht, wie wichtig langfristige Kundenbeziehungen im europäischen Sektor der erneuerbaren Energien sind.

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In Frankreich ist SFS ebenfalls aktiv und beteiligt sich an der Offshore-Windkraftanlage Fécamp, dem größten Industrieprojekt in der französischen Branche für erneuerbare Energien. Hier wird nicht nur die Gamesa-Technologie von Siemens genutzt, sondern auch ein 15-jähriger Wartungsvertrag garantiert die langfristige Zusammenarbeit. Auch das Folgeprojekt Courseulles-sur-Mer zeigt, dass Siemens entschlossen ist, die Energiewende voranzutreiben.

Die Partnerländer haben ehrgeizige Ziele, wenn es um erneuerbare Energien und Energieeffizienz geht. Diese Entwicklungen sind nicht nur für die jeweiligen Länder von Bedeutung, sondern auch für die gesamte europäische Energiewende – und damit für uns alle.

Die Zukunft sieht vielversprechend aus, sowohl hier in Linz als auch über die Grenzen hinaus. Wir dürfen gespannt sein, wie sich diese spannenden Projekte entwickeln werden!