VALETTA Sonnenschutztechnik investiert 7 Millionen Euro in Erweiterung und Sanierung der Produktionshalle in Linz
In Linz wurde ein bedeutender Schritt in der Industriegeschichte der Region gemacht. VALETTA Sonnenschutztechnik hat den Spatenstich für die Erweiterung und Kernsanierung seiner Produktionshalle gefeiert. Mit einem Investitionsvolumen von rund 7 Millionen Euro wird die Produktionsstätte um ca. 10.000 m² neue und revitalisierte Nutzfläche erweitert. Nach Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 2027 wird die Gesamtfläche für Produktion und Logistik auf rund 16.000 m² anwachsen. Das ist nicht nur ein Zeichen für das Vertrauen in den Standort, sondern auch für die Zukunft des Unternehmens, das 1960 gegründet wurde und sich von einfachen Sonnenschutzprodukten zu einem Industrieunternehmen mit nationaler und internationaler Präsenz entwickelt hat.
Der Festakt war ein Ereignis, das von Vizebürgermeisterin Merima Zukan und WKO-OÖ-Vizepräsident Leo Jindrak begleitet wurde. Geschäftsführer Andreas Klotzner betonte in seiner Ansprache das Bekenntnis von VALETTA zu Linz und hob hervor, dass die Erweiterung auch der Effizienzsteigerung dient. Besonders bemerkenswert ist, dass die Kernsanierung und der Flächenausbau über die nächsten 16 Monate bei laufendem Betrieb erfolgen. So bleibt die Produktion während dieser Zeit uneingeschränkt aufrechterhalten.
Nachhaltige Investitionen für die Zukunft
Die geplanten Maßnahmen gehen über eine bloße Erweiterung hinaus. VALETTA setzt auf eine strukturelle Erneuerung und energetische Ertüchtigung. Dazu gehören hochwertige Wärmedämmung, energieeffiziente Gebäudetechnik und eine Photovoltaikanlage, die dazu beitragen sollen, den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Auch die Fassade wird modernisiert, die Fenster vergrößert und die technische Infrastruktur erneuert. Zudem werden neue Sozialräume mit einer Gesamtfläche von 170 m² geschaffen, die eine Küche, Garderoben, Duschen und einen klimatisierten Pausenbereich mit Außenzone umfassen. Hier zeigt sich das Verantwortungsbewusstsein des Unternehmens gegenüber seinen Mitarbeitern und dem Standort.
In der Branche gibt es eine steigende Nachfrage nach innovativen ZIP-Systemen, wie Fenstermarkisen und Beschattungssystemen. Um dieser Nachfrage gerecht zu werden, wird eine eigene Fertigungsumgebung eingerichtet. Auch die Digitalisierung der Vertriebsprozesse wird vorangetrieben. Ab August 2026 wird ein neuer Technikkonfigurator für Fachhändler und Planende zur Verfügung stehen. Dies alles zeigt, dass VALETTA nicht nur auf die Gegenwart schaut, sondern auch auf die Zukunft und die Notwendigkeit von High-Tech-Investitionen.
Die Bedeutung für die Region
Die Investition von VALETTA hat nicht nur Einfluss auf das Unternehmen selbst, sondern auch auf die gesamte Region. Sie sichert Arbeitsplätze und trägt zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Oberösterreich bei. In einer Zeit, in der viele Unternehmen mit Herausforderungen kämpfen, ist es wichtig, dass solche Projekte realisiert werden. Die Bedeutung der Infrastruktur und der öffentlichen Daseinsvorsorge für Industrieinvestitionen darf nicht unterschätzt werden. So braucht es zeitnahe Maßnahmen, um geplante Investitionen zu fördern und den Standort weiterzuentwickeln.
Das Beispiel von VALETTA zeigt, wie regionale Unternehmen durch Investitionen in neue Technologien und Produktionsmethoden nicht nur sich selbst, sondern auch die gesamte Branche stärken können. In einer Welt, die zunehmend auf Nachhaltigkeit und Innovation setzt, ist dieser Mut zur Veränderung ein entscheidender Faktor. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Branche entwickeln wird – insbesondere in Hinblick auf die Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt.
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