Neues Tourismuskonzept für Grein: Herausforderungen und Chancen in der Nebensaison
In der charmanten Stadt Grein, die oft als das Herz des Strudengaus bezeichnet wird, gibt es derzeit einige Herausforderungen im Tourismussektor. Die Nächtigungszahlen sind im Jahr 2024 auf 20.948 gesunken, was einem Rückgang von 22.461 im Vorjahr entspricht. Die Lotsen Grein, eine Gruppe engagierter Tourismusförderer, haben sich nun zusammengetan, um eine neue Strategie für die Nebensaison zu entwickeln. Ihr Ziel? Neue Zielgruppen und Angebote ansprechen, um den Rückgang zu stoppen und die Attraktivität Greins zu steigern.
Bürgermeister Rainer Barth von der ÖVP äußert sich optimistisch über die positive Entwicklung, die für 2025 mit prognostizierten 22.284 Nächtigungen erwartet wird. Die Lotsen Grein hingegen sehen kein Problem mit dem Angebot selbst, sondern vielmehr ein Bündelungsproblem. Es ist auffällig, dass von den 20.948 Übernachtungen im Jahr 2024 stolze 19.461 in den Monaten von Mai bis Oktober stattfanden – das sind etwa 92,9% der Gesamtnächtigungen. In den Wintermonaten hingegen wurden nur 1.487 Übernachtungen verzeichnet. Ein klarer Aufruf zur Verbesserung der Nebensaison!
Neues Tourismuskonzept für Grein
Die Lotsen Grein arbeiten aktiv an einem Tourismus- und Stadtmarketingkonzept, das darauf abzielt, die bestehenden Angebote besser zu verknüpfen. Zielgruppen sind vielfältig: Von Schulklassen über Senioren bis hin zu Kulturinteressierten und Familien – die Möglichkeiten sind schier endlos. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Grein liegt bei etwa einem Tag, während im Bezirk Perg die Gäste schon zwei Tage bleiben und in ganz Oberösterreich sogar drei Tage. Hier steckt also ein enormes Potenzial für Grein, sich als mehrtägiges Reiseziel zu positionieren.
Im Vergleich zur Umgebung zeigt sich, dass der Bezirk Perg und Oberösterreich Zuwächse verzeichnen, während Grein hinterherhinkt. Die Lotsen setzen auf die Vernetzung bestehender Angebote wie Stadtführungen, Gastronomie und Kulturveranstaltungen, um das touristische Erlebnis zu bereichern. Projekte wie der Neunerweg, der Planetenweg sowie der Motorikpark und die Gobelwarte tragen zur Steigerung der Attraktivität bei. Ein Campingplatz in der Region hat ebenfalls zur Steigerung der Nächtigungen beigetragen.
Die Nebensaison im Fokus
Bürgermeister Barth zeigt sich erfreut über die Initiativen der Lotsen und sieht die Stärkung der Nebensaison sowie die Verlängerung der Aufenthaltsdauer als essenzielle Bestandteile der Tourismusstrategie. „2025 wird über dem Vorjahreswert liegen“, ist sich Barth sicher. Jedoch bleibt der Mangel an Beherbergungsbetrieben eine Herausforderung, die nicht ignoriert werden kann. Die Lotsen sind sich dessen bewusst und arbeiten an konkreten Paketideen und Gesprächen mit Partnern, um das Konzept weiterzuentwickeln.
Grein soll sich als Drehscheibe für den Strudengau positionieren – das ist der Plan. Die Lotsen sind fest entschlossen, ihre Vision in die Tat umzusetzen und die touristischen Möglichkeiten der Stadt voll auszuschöpfen. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Situation in den kommenden Jahren entwickeln wird. Die Zeichen stehen auf Wandel, und die Begeisterung der Beteiligten ist spürbar.
Für weitere Informationen und Details zu den aktuellen Entwicklungen in Grein und den Bemühungen der Lotsen Grein können Sie die vollständige Berichterstattung auf Tips.at nachlesen.
Neues Design, maximale Performance: Wie gefällt Ihnen unsere neue Website?
Ein modernes Nachrichtenportal muss für alle Menschen zugänglich sein. Deshalb haben wir unser Magazin mit VeloCore konsequent nach WCAG 2.1 und BITV 2.0 entwickelt - die barrierefreie Umsetzung verantwortete Daniel Wom und VeloCore.
