Am 10. Mai 2026 hat die Fußballwelt in Ried einen bedeutenden Verlust erlitten. Franz Mairinger, ein engagierter und einflussreicher Mann im österreichischen Fußball, verstarb im Alter von 84 Jahren. Seine Lebensgeschichte ist eng mit der SV Ried verbunden, einem Verein, der in der Region eine wichtige Rolle spielt. Mairingers Engagement für den Verein war nicht nur auf seine Amtszeiten als Obmann von 1981 bis 1986 und als Präsident von 1987 bis 1993 beschränkt, sondern zeigte sich auch in seiner Unterstützung als Unternehmer mit seiner Firma Mairinger und Marc O’Polo Österreich.

Während seiner Zeit als Präsident erlebte die SV Ried einige denkwürdige Ereignisse. Besonders hervorzuheben ist die Fusion mit Union Ried im Jahr 1984, die den Verein auf eine neue Ebene hob. Unter der Leitung von Trainer Ernst Knorrek gelang es der Mannschaft, in der Saison 1987/88 den Meistertitel in der Landesliga OÖ zu gewinnen und 1991 den historischen Aufstieg in die 2. Bundesliga zu feiern. Das sind Momente, die Fans und Spieler gleichermaßen bis heute in Erinnerung behalten. Mairingers Sohn, Martin Mairinger, beschreibt seinen Vater als jemanden, der die Vereinsarbeit als gemeinsame Aufgabe verstand und damit einen großen Teil zur Identität des Vereins beitrug.

Ein Erbe des Fußballs

Die SV Ried hat Mairingers Visionen und Leidenschaft weitergetragen. Unter den Wegbegleitern, die ihn während seiner Amtszeit unterstützten, war Klaus Roitinger, der als Spielertrainer eine prägende Figur darstellte und entscheidend zum Erfolg des Vereins beitrug. Mairingers Einsatz und die Zusammenarbeit mit seinem Team haben nicht nur den Verein, sondern auch die gesamte Region bereichert. Es ist kein Wunder, dass die SV Ried später als SV Marc O’Polo Ried bekannt wurde, was die enge Verbindung zwischen Mairinger und dem Verein unterstreicht.

Einige Menschen hinterlassen Spuren, die nie verblassen. Für die Familie von Franz Mairinger ist es wichtig, in dieser schweren Zeit die Unterstützung für die Österreichische Parkinson-Gesellschaft zu betonen, anstelle von Kranz- und Blumenspenden. Damit wird auch sein persönliches Engagement für soziale Belange deutlich, das über den Fußball hinaus reichte.

Ein Blick in die Zukunft

Die SV Ried wird Mairingers Vermächtnis in Ehren halten und weiterhin den Weg gehen, den er so maßgeblich mitgeprägt hat. Seine Leidenschaft, sein Engagement und sein unermüdlicher Einsatz werden nicht vergessen. Auch wenn die Zeit unaufhaltsam voranschreitet, wird sein Geist weiterhin durch die Hallen und auf dem Platz des Vereins wehen. Ried hat durch Franz Mairinger nicht nur einen Mann verloren, sondern einen Freund, einen Mentor und einen Visionär, dessen Einfluss noch lange nachhallen wird. Die kommenden Spiele werden sicherlich auch von seiner Erinnerung geprägt sein.

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