Am vergangenen Wochenende feierte der Männergesangverein Rohrbach sein 125-jähriges Bestehen mit einem festlichen Jubiläumskonzert in der Rohrbacher Kirche. Unter der Leitung von Dirigent Stefan Sunkel erlebten die Gäste ein abwechslungsreiches Programm, das sowohl traditionelle als auch moderne Stücke umfasste. Der Frauenchor Rohrbach/Meckbach, trainiert von Galina Sanduleac, bereicherte das Konzert mit beeindruckenden Darbietungen.

Das Konzert begann mit dem einladenden Lied „Das musikalische Frühstück“ und endete mit den emotionalen Stücken „Der Hahn“ und „Jerusalem“. In „Der Hahn“ klagten die Hennen über den Verlust ihres alten Hahns, der durch einen jüngeren ersetzt wurde. Sunkel, der mit gestenreicher Leitung die Sänger motivierte, leitete „Jerusalem“ mit den Worten „Ostern ist Leben, Singen ist Freude und Hoffnung“ ein. Das Publikum, das sichtlich begeistert war, forderte lautstark Zugaben, die mit „Dank an die Freunde“, „Fliegermarsch“ und „Freiheit ist das Einzige, was zählt“ erfüllt wurden.

Ein abwechslungsreiches Programm

Zu den Höhepunkten des Abends gehörten außerdem die Lieder „Lieder sind die besten Freunde“, „Schuld war nur der Bossa Nova“ und „Musik kennt keine Grenzen“ vom Frauenchor sowie „Für alle“, „Sailing“ und „Ihr von morgen“ vom Männerchor. Ein besonderes Highlight war das Auftritt eines Saxophon-Quartetts, bestehend aus Raphael Feik, Johannes Lübben, Lorenz Rödiger und Laurenz Lübben, das fünf Stücke, darunter das legendäre „Bohemian Rhapsody“, zum Besten gab.

Die Chormitglieder hatten zudem die Möglichkeit, über ihre Traditionen und persönlichen Beziehungen zum Männergesangverein und Frauenchor zu sprechen, was dem Abend eine besondere Note verlieh. Nach knapp zwei Stunden voller Musik und Emotionen wurde das Konzert mit herzlichem Beifall belohnt.

Herausforderungen und Trends in der Chormusik

Im Jahr 2025 stehen Chöre vor der Herausforderung, ihr Repertoire für Konzerte, Reisen und Wettbewerbe zusammenzustellen. Beliebte Werke bei INTERKULTUR-Wettbewerben und Festivals sind zunehmend moderne Stücke junger zeitgenössischer Komponist*innen. Sakrale und traditionelle Folklorewerke erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit. Emotionale Stücke mit starken Texten sind für die Faszination des Publikums und der Jury von entscheidender Bedeutung.

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Die Kombination von Tradition und Moderne, der Fokus auf kulturelle Vielfalt sowie die Auswahl ausdrucksstarker Werke sind zentrale Trends für die kommenden Jahre. Chöre sind eingeladen, Programmbücher vergangener INTERKULTUR-Veranstaltungen zu konsultieren, um weitere Inspiration für ihr Repertoire zu finden. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, sich stetig weiterzuentwickeln und das Publikum mit neuen Klängen zu begeistern.

Für die Chormusikszene in Österreich, wie sie auch beim Jubiläumskonzert des Männergesangvereins Rohrbach zu erleben war, bleibt es spannend, wie sich diese Trends in zukünftigen Aufführungen widerspiegeln werden. Weitere Informationen zu den Entwicklungen in der Chormusik finden Sie in diesem Artikel.