Heute ist der 22.04.2026 und wir blicken auf eine spannende Initiative im Bezirk Rohrbach, die Kindern und Jugendlichen die Landwirtschaft näherbringt. Fünf Betriebe im Rahmen der Aktion „Schule am Bauernhof“ öffnen ihre Türen und bieten praxisnahe Einblicke in die vielfältige Welt der Landwirtschaft. Diese Programme sind eine wertvolle Ergänzung zur schulischen Ausbildung und ermöglichen es den jungen Teilnehmern, den Wert heimischer Lebensmittel zu schätzen.

Ingrid Eckerstorfer und ihr Mann Martin betreiben den Biohof Kreuzeder in St. Martin. Sie vermarkten nicht nur Bio-Putenfleisch und Rindfleisch, sondern auch Eier, Erdäpfel und Sonnenblumenöl. Ab Mitte 2025 werden sie Teil des Bildungsprogramms „Schule am Bauernhof“. Hier lernen die Kinder beispielsweise beim Erdäpfel-Klauben, wie wichtig heimische Produkte sind. Eckerstorfer legt großen Wert darauf, den Kindern den respektvollen Umgang mit Tieren und die Verhaltensregeln am Hof nahezubringen.

Vielfältige Lernmöglichkeiten in der Landwirtschaft

Der Biohof Bamreither in Helfenberg bietet eine interessante Perspektive auf die Bio-Imkerei und Schafhaltung. Mit einem Bienenlehrpfad und einem Schaubienenstock wird den Kindern die Bedeutung der Bienen und deren Lebensraum nähergebracht. Simone Draxler, die Betreiberin, hebt die Wichtigkeit von Wissensvermittlung und den direkten Kontakt zu Tieren hervor. So wird der Besuch nicht nur lehrreich, sondern auch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Ein weiterer Vollerwerbsbetrieb, der sich dem Bildungsauftrag widmet, ist der von Harald und Barbara Eisner in Aigen-Schlägl. Hier erfahren die Kinder alles über die Milchproduktion und die Verwertung von Erdäpfeln. Sie haben die Möglichkeit, Kälber zu streicheln, Butter zu schütteln und bei einer „Kuh“ zu melken – Hands-on-Erfahrungen, die bleibende Erinnerungen schaffen.

Auf dem Biohof Steyrl in Rohrbach-Berg wird der Fokus auf Getreide und die Herstellung von Müsli gelegt. Mit 16 Hektar Ackerfläche für Dinkel, Roggen, Hafer, Buchweizen, Lein und Hanf können die Kinder den Acker erkunden und lernen, wie aus Körnern und Samen schmackhaftes Müsli entsteht. Familie Neßlböck in Kollerschlag vermittelt zudem Wissen über Kühe und deren Lebensweise, was die Vielfalt der landwirtschaftlichen Themen unterstreicht.

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Bildungswert und Unterstützung für Lehrer

Andrea Hintenberger von der BBK Rohrbach hebt den hohen Bildungswert der Angebote für Schüler hervor. Sie betont auch den geringen Aufwand für Pädagogen, was die Integration dieser Programme in den Schulalltag erleichtert. Die Angebote fördern nicht nur das Wissen über die Landwirtschaft, sondern auch die persönliche Entwicklung der Kinder und deren Verständnis für nachhaltige Produkte.

Weitere Informationen zu den Betrieben und deren Programmen sind auf der Website schuleambauernhof.at verfügbar. Diese Initiative ist eine hervorragende Möglichkeit, um Kindern die Bedeutung der Landwirtschaft und den respektvollen Umgang mit der Natur näherzubringen und ihnen praxisnahe Erfahrungen zu bieten.