Junge Freiwillige aus Rohrbach engagieren sich in Kenia und Kambodscha
Die Vorfreude ist spürbar! Zwei junge Freiwillige aus dem Bezirk Rohrbach haben sich entschieden, ihre Komfortzone zu verlassen und sich für Hilfseinsätze in Kenia und Kambodscha zu engagieren. Eva Leitner, gerade mal 19 Jahre alt und aus Sarleinsbach, wird ab August in Nairobi, der pulsierenden Hauptstadt Kenias, ihren Dienst leisten. Michael Pröll, ein Absolvent des BORG Linz und Leistungssportler aus Helfenberg, wird im September nach Sihanoukville, Kambodscha, reisen. Beide haben große Ziele vor Augen.
Eva hat die HAK Rohrbach erfolgreich abgeschlossen und möchte während ihres Aufenthalts in Kenia nicht nur eine neue Kultur kennenlernen, sondern auch persönlich wachsen. Es ist schon aufregend, oder? Michael hingegen setzt sich für globale Gerechtigkeit ein und hat sich vorgenommen, gute Beziehungen zu den Kindern aufzubauen, die er betreuen wird. Die Freiwilligeneinsätze sollen zudem die Fähigkeiten der beiden stärken, die für eine demokratische Gesellschaft wichtig sind, wie Verantwortungsbewusstsein und Krisenmanagement.
Würdigung des Engagements
Das Engagement der beiden jungen Menschen wurde sogar von Bundesministerin Korinna Schumann bei einer Sendungsfeier gewürdigt. Es ist wirklich schön zu sehen, wie solche Initiativen gefördert werden. Die Programme, unter anderem die Initiative „Volontariat bewegt“, werden von den Salesianern Don Boscos und der Organisation Jugend Eine Welt getragen. Es ist eine tolle Möglichkeit, sich nicht nur selbst zu erfahren, sondern auch anderen zu helfen.
Für alle, die ebenfalls Interesse an einem Freiwilligendienst haben, gibt es gute Neuigkeiten: Die nächsten Informations- und Auswahltage für eine Ausreise im Sommer 2027 finden am 5. September in Wien und am 28. November in Salzburg statt. Wer sich also für einen ähnlichen Weg interessiert, sollte sich diese Termine auf jeden Fall notieren!
Ein Blick über die Grenzen
Die Einsätze von Eva und Michael stehen nicht allein da. In einem ähnlichen Rahmen gibt es auch den internationalen Freiwilligendienst „Kulturweit“, der jungen Menschen zwischen 18 und 26 Jahren die Chance bietet, in Kultur- und Bildungseinrichtungen weltweit aktiv zu werden. Hierbei geht es darum, globale Verantwortung sichtbar zu machen und sich für sechs oder zwölf Monate in Ländern des Globalen Südens, Osteuropa und der GUS zu engagieren. Das Programm wurde 2009 ins Leben gerufen und wird von der Deutschen UNESCO-Kommission durchgeführt.
Ein weiterer spannender Aspekt ist, dass alle Freiwilligen im Rahmen von „Kulturweit“ ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ausland leisten. Sie erhalten nicht nur pädagogische Betreuung, sondern auch finanzielle Unterstützung. Das ist eine echte Chance, um sich weiterzuentwickeln und neue Horizonte zu entdecken. Wer Interesse hat, kann sich jederzeit online bewerben – die Fristen sind am 1. Mai für Ausreisen im März und am 1. Dezember für Ausreisen im September. Es ist unglaublich, wie viele Möglichkeiten es gibt, die Welt ein Stückchen besser zu machen.
Und während Eva und Michael sich auf ihre Abenteuer vorbereiten, bleibt zu hoffen, dass ihre Erfahrungen nicht nur ihr eigenes Leben bereichern, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Menschen haben, die sie treffen werden. Es ist diese Art von Engagement, die unsere Welt ein wenig heller macht. Wie sagt man so schön? Man muss die Dinge selbst in die Hand nehmen!
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