Heute ist der 16. Juni 2026, und während sich die Vorbereitungen für den Tag der nachhaltigen Gastronomie am 18. Juni in Österreich intensivieren, werfen wir einen Blick auf einige Gasthäuser im Bezirk Rohrbach, die es mit ihrer nachhaltigen Praxis wirklich ernst meinen. Es ist faszinierend zu sehen, wie lokale Gastronomie nicht nur den Gaumen erfreuen, sondern auch einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt ausüben kann.

Das Gasthaus Haderer in Lembach ist ein strahlendes Beispiel für diese Art von Engagement. Chef Margot Haderer hat sich dazu entschlossen, auf Chemieprodukte zu verzichten und setzt stattdessen auf Bio-Lieferanten aus der Region. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern schmeckt auch besser! Von Donnerstag bis Sonntag bereitet das Team frische Speisen zu, wobei der Fokus auf saisonalen Waren liegt. Die Gäste werden nicht nur satt, sondern erfahren auch, woher ihre Speisen stammen und wie sie zubereitet werden. Ein echter Gewinn für alle, die Wert auf Transparenz legen.

Ressourcenschonung in der Gastronomie

Das Gasthaus Haderer geht noch einen Schritt weiter, wenn es um die Vermeidung von Abfällen geht. Regenwasser wird gesammelt und für verschiedene Zwecke genutzt. Zudem helfen Reservierungen, die Mengen an Lebensmitteln besser zu koordinieren und unnötigen Abfall zu minimieren. Eine Solaranlage auf dem Dach unterstützt die nachhaltige Ausrichtung des Betriebs, und die Leinenstoffe stammen von Leitner Leinen aus Ulrichsberg. Handgetöpfertes Geschirr verleiht dem Ganzen eine persönliche Note.

Die Hopfnstub’n in St. Ulrich ist ein weiteres Paradebeispiel für nachhaltige Gastronomie in der Region. Helmut Allerstorfer und Renate Stöbich legen ebenfalls großen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit. Lebensmittel werden von heimischen Produzenten bezogen, was die Transportwege verkürzt und somit umweltschonend ist. Hier werden die Mengen der Lebensmittel durch Voranmeldungen für größere Gruppen gut kalkuliert. Ein cleverer Schachzug! Überschüssige Lebensmittel finden kreative Verwertungsmöglichkeiten, etwa für Erdäpfelkäse oder Erdäpfelteig. Und die regelmäßigen Pizzapartys sorgen dafür, dass Pizzen nur nach Bedarf serviert werden – das vermeidet Verschwendung und macht Spaß!

Einblicke in lokale Traditionen

Die Hopfnstub’n hat auch eine besondere Getränkekarte, denn es werden ausschließlich Biere von regionalen Brauereien angeboten. Das passt perfekt zu dem Konzept, das die beiden Betreiber verfolgen. Im Hopfenmuseum können Besucher zudem die Geschichte und Kultur des Hopfens kennenlernen, was die Verbindung zur Region noch einmal verstärkt. Ein schöner Ort, um nicht nur zu essen und zu trinken, sondern auch etwas über die Traditionen und die Qualität der lokalen Produkte zu erfahren.

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Die Bestrebungen dieser Gasthäuser sind Teil eines größeren Trends in der Gastronomie, der sich immer stärker abzeichnet. Nachhaltigkeit wird nicht nur von den Gästen eingefordert, sondern auch von den Gastronomen selbst aktiv gelebt. Immer mehr Betriebe erkennen, dass sie mit einer umweltfreundlichen Ausrichtung nicht nur das Klima schützen, sondern auch ihre Kunden begeistern können. Es ist eine Win-win-Situation, die zeigt, wie wichtig es ist, regionale Ressourcen zu nutzen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf alsole.de.

Im Bezirk Rohrbach sind Gasthäuser wie das Haderer und die Hopfnstub’n nicht nur gastronomische Anlaufstellen, sondern auch Vorbilder in der nachhaltigen Praxis. Ihr Engagement zeigt, dass man mit Leidenschaft und einem klaren Fokus auf Regionalität und Umweltbewusstsein viel bewirken kann. Das ist nicht nur gut für den Planeten, sondern auch für die Seele der Gäste, die in diesen Betrieben gerne verweilen.

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