In Schärding ist es jüngst zu einem spannenden Diplomprojekt gekommen. Die EV Group (EVG) und die Andorf Technology School haben gemeinsam ein Projekt abgeschlossen, das nicht nur die Schüler begeistert hat, sondern auch die Fachwelt aufhorchen lässt. EVG hat der Schule eine spezielle Prüfvorrichtung im Wert von rund 6.000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit konnten die Schüler untersuchen, wie belastbar die zentralen Komponenten von EVG-Maschinen in der Waferbearbeitung sind. Was für ein cooles Projekt!

Die Schüler der Andorf Technology School haben sich intensiv mit der Bruchfestigkeit von Glas-, Glaskeramik- und Keramikbauteilen beschäftigt. Sie haben 100 Glasproben systematisch analysiert – das klingt nach einer Menge Arbeit! Im Labor der Schule und im Machining Center von EVG wurden die Proben schrittweise bis zum Bruch belastet, um die Bruchspannung zu bestimmen. Die Ergebnisse sollen helfen, geeignete Bearbeitungsmethoden für hochpräzise Haltevorrichtungen – auch Chucks genannt – in der Waferbearbeitung zu identifizieren. Herbert Tiefenböck von EVG hebt die Bedeutung der genauen Kenntnis der Belastungsgrenzen der Bauteile hervor. Klar, wer will schon, dass seine Maschinen versagen, oder?

Prüfungen für die Zukunft

Doch was kommt als Nächstes? Die Qualität der praxisnahen Ausbildung an der Andorf Technology School wird durch solche Projekte enorm gesteigert. EVG unterstützt die Schule seit über 15 Jahren mit Diplomarbeiten, Praktikumsangeboten und Materialsponsorings. Das ist nicht nur gut für die Studenten, sondern auch für die Zukunft der Branche. Ein Teil des Preisgeldes aus dem Landespreis für Innovation wurde sogar in Virtual-Reality-Brillen investiert, die im Konstruktionsunterricht zum Einsatz kommen. Das ist doch mal ein Schritt in die Zukunft!

Wenn wir über Materialprüfungen sprechen, dürfen wir auch die Rolle von DEKRA nicht vergessen. Das DEKRA Werkstofflabor bietet akkreditierte mechanisch-technologische Material- und Bauteilprüfungen an. Die Prüfungen umfassen unter anderem mechanische Verbindungen, Schweißnähte und Maschinenbauteile. Die Laborexperten klären den konkreten Prüfbedarf und unterstützen bei der Werkstoffauswahl – eine wertvolle Unterstützung für Unternehmen!

Zerstörungsfreie Prüfmethoden

Ein weiteres wichtiges Thema sind die zerstörungsfreien Prüfverfahren. Diese modernen Methoden ermöglichen eine präzise Analyse von Bauteilen, ohne deren Funktion oder Struktur zu beeinträchtigen. Mit Verfahren wie der Farbeindringprüfung oder der Magnetpulverprüfung lassen sich Oberflächenfehler schnell und präzise identifizieren. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sicherheit und Zuverlässigkeit werden erhöht, potenzielle Ausfälle in kritischen Bauteilen können frühzeitig erkannt werden, was letztendlich auch Kosten spart. Schließlich will niemand nachträgliche Reparaturen am Hals haben!

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Insgesamt zeigt sich, dass solche Projekte und modernen Prüfmethoden für die Qualitätssicherung in der Industrie unerlässlich sind. Ob in der Waferbearbeitung oder in anderen Industriezweigen – die richtige Ausbildung und die passenden Prüfverfahren sind entscheidend. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Technologien weiterentwickeln und welchen Einfluss sie auf zukünftige Generationen von Fachkräften haben werden. In Schärding jedenfalls hat man mit dem Diplomprojekt von EVG und der Andorf Technology School einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.