Heute ist der 16.05.2026 und in Sankt Marienkirchen bei Schärding wird es für Autofahrer ganz schön ernst. Aktuelle Geschwindigkeitsmessungen zeigen, dass die Polizei in Oberösterreich den Straßenverkehr kontinuierlich überwacht. So wurde am heutigen Morgen um 09:09 Uhr ein Blitzer auf der L114, im Bereich Stocket, gemeldet. Hier gilt ein Tempolimit von 50 km/h. Wer also glaubt, etwas schneller fahren zu können, sollte sich besser überlegen, ob das eine gute Idee ist!
Die Straßenverkehrsüberwachung ist nicht nur ein Schlag gegen Geschwindigkeitsübertretungen, sondern auch ein wichtiger Teil der Verkehrssicherheit. Immerhin sind die Strafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen nicht zu verachten. Innerorts kann man zum Beispiel für Geschwindigkeitsüberschreitungen von bis zu 20 km/h zwischen 30 und 60 Euro zur Kasse gebeten werden. Bei mehr als 40 km/h drohen sogar Strafen zwischen 300 und 5000 Euro. Und das ist nur ein Teil des Bußgeldkatalogs – die Strafen können je nach Verfahren variieren, sei es durch ein Organmandat oder eine Anonymverfügung.
Kontinuierliche Überwachung der Verkehrssicherheit
Die Polizei in Oberösterreich ist stets darum bemüht, die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen. Temporäre Geschwindigkeitsmessungen können in ganz Schärding und Umgebung durchgeführt werden. Das bedeutet, dass auch andere Straßenabschnitte kurzfristig ins Visier genommen werden können. Wer sich also nicht sicher ist, wo genau geblitzt wird, sollte auf jeden Fall vorsichtig sein und die Geschwindigkeitslimits beachten.
Doch die Geschwindigkeit im Straßenverkehr ist nicht nur ein Thema für die Polizei. Auch auf politischer Ebene wird dieses Problem ernst genommen. Der Aktionsplan Geschwindigkeit, der Teil der Österreichischen Verkehrssicherheitsstrategie 2021–2030 ist, behandelt die Problematik der Geschwindigkeit im Straßenverkehr umfassend. Er umfasst zahlreiche Maßnahmen, die darauf abzielen, die Zahl der Schwerverletzten und Getöteten zu reduzieren. Eine interministerielle Steuerung sorgt dafür, dass die verschiedenen Maßnahmen koordiniert umgesetzt werden.
Maßnahmen zur Geschwindigkeitskontrolle
Die Erarbeitung des Aktionsplans stützt sich auf eine gründliche Analyse von Problemen und Trends im Verkehrsgeschehen. Dies bedeutet, dass nicht nur die gesetzlichen Grundlagen, sondern auch nationale und internationale Beispiele zum Geschwindigkeitsmanagement in die Planung einflossen. Es werden Handlungsoptionen und Umsetzungszeiträume für jede Maßnahme aufgeführt, und die Wirkungen des Aktionsplans werden durch Monitoring überprüft.
Die Identifizierung von Geschwindigkeit als zentralem Faktor für Verkehrsunfälle zeigt, wie ernst die Situation ist. Insbesondere die nichtangepasste Geschwindigkeit ist ein Problem, das nicht ignoriert werden kann. Die Maßnahmen des Aktionsplans sind also nicht nur gut gemeint, sondern sollen tatsächlich zu einer spürbaren Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.
Mehr Informationen zu den aktuellen Geschwindigkeitsmessungen und Maßnahmen finden Sie in der Quelle: news.de und zum Aktionsplan Geschwindigkeit auf der Webseite des Bundesministeriums für Infrastruktur und Mobilität: bmimi.gv.at.