Am vergangenen Wochenende, genau genommen am 30. Mai 2026, fand der 127. Pferdemarkt in Schwanenstadt statt. Es war ein Fest für alle Pferdefreunde und ein absoluter Hingucker! Mit 61 Pferden aller Rassen und Größen, die in voller Pracht präsentiert wurden, gab es viel zu bestaunen. Die Moderatorin Verena Nowak führte durch die Veranstaltung und sorgte für eine lebendige Atmosphäre. Besonders bemerkenswert war die fachkundige Bewertung durch ein Experten-Team, bestehend aus Obmann Johann Quirchmayr-Katerl, Christine Mühlleitner, Albert Daucher, Katharina Übleis-Lang und Fabian Meiringer. Die Kriterien für die Bewertung waren vielfältig: Exterieur, Körperbau, korrekter Gang, Beinstellung und natürlich die rassetypischen Merkmale. Man konnte die Leidenschaft und das Know-how der Juroren förmlich spüren.

Selbstverständlich gab es auch einige exotische Pferde zu bewundern. Ein Tinkapony mit Schnauzbart und ein Pony aus Argentinien waren die absoluten Stars des Marktes. Die Begeisterung der Besucher war spürbar, und das nicht nur aufgrund der Tiere. Bürgermeisterin Mag. Doris Staudinger begrüßte zahlreiche Bürgermeister der Nachbargemeinden sowie den LAbg. BPO Bgm. Christian Mader zur Preisverleihung, was dem Event zusätzlich einen festlichen Rahmen verlieh. Die Stadtkapelle Schwanenstadt spielte zu Beginn der Preisverleihung, was für besondere Momente sorgte. Die musikalische Untermalung und die kulinarischen Köstlichkeiten, zubereitet von Bäurinnen aus den umliegenden Gemeinden, rundeten das Erlebnis perfekt ab.

Preisspannen und Bewertungskriterien

Die Preisgestaltung von Pferden ist ein spannendes Thema. Die Preisspannen variieren je nach Rasse und Ausbildungsstand gewaltig. Warmblüter etwa kosten zwischen 8.000 und 25.000 Euro, während Haflinger in einer Preisspanne von 4.000 bis 12.000 Euro gehandelt werden. Das Alter spielt eine entscheidende Rolle: Pferde zwischen fünf und zwölf Jahren erzielen in der Regel die höchsten Preise – und das kann den Verkäufer in eine angenehme Lage bringen. Ältere Pferde über 18 Jahre hingegen erreichen oft nur 30 bis 50 Prozent des Höchstwertes. Außerdem wirkt sich der Ausbildungsstand stark auf den Preis aus. Ein rohes Jungpferd könnte beispielsweise zwischen 2.500 und 6.000 Euro kosten, während ein Pferd mit L-Dressur-Ausbildung bis zu 25.000 Euro wert sein kann!

Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Ankaufsuntersuchung (AKU), die den Verkaufspreis erheblich beeinflusst. Einwandfreie AKU-Befunde können bis zu 25 Prozent mehr in der Preisgestaltung bringen – ein Anreiz, der nicht zu unterschätzen ist. Umso wichtiger ist es, dass Käufer und Verkäufer über faire Preise informiert sind. Eine Plattform wie PferdePreis hilft dabei, aktuelle Inserate zu analysieren und realistische Preisspannen zu ermitteln. Die Einschätzung erfolgt durch eine KI, die hunderte aktuelle Inserate auswertet und Faktoren wie Rasse, Alter und Ausbildungsstand berücksichtigt. Das Ergebnis ist in der Regel innerhalb von ±10 Prozent der später erzielten Verkaufspreise – eine klare Hilfe für alle Pferdeverkäufer.

Der Fortbestand des Pferdemarkts

Es gab auch einige kritische Stimmen während der Veranstaltung. Obmann Quirchmayr-Katerl äußerte den Wunsch nach mehr Beteiligung und machte sich Sorgen um den Fortbestand dieser traditionsreichen Veranstaltung. Viele Kinder und Jugendliche waren jedoch zahlreich vertreten, was Hoffnung für die Zukunft gibt. Sie sind es schließlich, die das Brauchtum weitertragen und die Liebe zu den Pferden in die nächste Generation tragen. Eine solch lebendige Tradition verdient es, bewahrt zu werden!

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Mit einem bunten Mix aus Tradition, Leidenschaft und einem Hauch von Exotik bot der 127. Pferdemarkt in Schwanenstadt ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. Die Pferde, die Menschen, die Musik – es war einfach eine Freude, dabei zu sein!