In der kleinen Gemeinde Timelkam lebt ein ganz besonderer Mensch, der sich mit Herz und Seele für den Sport und die Jugend einsetzt: Andreas Braun. Als Obmann und Trainer des Turnvereins Attnang-Puchheim 1906 hat er sich nicht nur einen Namen gemacht, sondern wurde kürzlich auch zum Landessieger beim „Supercoach 2026“ gewählt. Dies ist nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Zeichen für den enormen Zuspruch, den er für seine ehrenamtliche Arbeit erhält. Wer ihn kennt, weiß, dass seine Leidenschaft für den Sport und die Entwicklung junger Menschen wirklich ansteckend ist.
Seine Trainerkarriere begann Braun bereits mit 15 Jahren. Nach einer fundierten Ausbildung zum ÖFT-Übungsleiter für Geräteturnen im Jahr 2017 leitet er regelmäßig Turnstunden und begeistert damit Kinder und Jugendliche für den Sport. Er versteht, dass die Kindheit die entscheidende Phase ist, in der man die Grundlagen für ein gesundes Leben und ein starkes Selbstwertgefühl legt. In seinen Augen ist es wichtig, dass die Kinder Freude am Sport haben und ein positives Körperbewusstsein entwickeln. Es ist wirklich beeindruckend, wie er das alltägliche Training mit solcher Begeisterung und Hingabe gestaltet.
Die Herausforderung im Ehrenamt
Doch wie es oft im Sportverein ist, bleibt der Betrieb nicht immer reibungslos. Trotz des regen Nachwuchses an jungen Talenten fehlt es dem Verein an engagierten Trainer:innen. Hier kommt Andreas Braun ins Spiel. Er organisiert nicht nur den Betrieb des Vereins, sondern versucht auch, weitere Ehrenamtliche zu gewinnen. Ehrenamt ist schließlich das Rückgrat eines jeden Sportvereins. Ohne die vielen helfenden Hände – sei es als Trainer, Übungsleiter oder in der Verwaltung – könnte ein so vielfältiges Sportangebot, das Ballsportarten, Schach und Fitnesskurse umfasst, nicht aufrechterhalten werden.
In Deutschland engagierten sich 2022 rund 15,72 Millionen Menschen ehrenamtlich im Sport. Sie alle leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Gesellschaft. Das Ehrenamt im Sport bietet nicht nur die Möglichkeit, sich persönlich weiterzuentwickeln, sondern fördert auch die Integration und Teilhabe aller Altersgruppen und Herkunft. Tatsächlich ist das Engagement in einem Sportverein oft eine Herzensangelegenheit, die über das bloße Training hinausgeht. Es bringt Menschen zusammen und schafft Gemeinschaft.
Die Bedeutung der Ausbildung
Andreas Braun ist sich auch der Bedeutung einer fundierten Ausbildung für Trainer:innen bewusst. Im Breitensport sollen Trainer:innen viele Vereinsmitglieder ansprechen und fördern. Dabei kommt es darauf an, dass sie in der Lage sind, sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene in ihren Fähigkeiten zu unterstützen. Die Ausbildung zum Trainer/in-C ist hier nur der erste Schritt, gefolgt von weiteren Qualifikationen, die es ermöglichen, talentierte Sportler gezielt zu fördern. Die Trainer/in-B-Lizenz bietet dann die Möglichkeit, leistungssportliches Training zu planen und durchzuführen. Braun selbst hat diese Schritte durchlaufen und weiß, wie wichtig eine kontinuierliche Weiterbildung für die Trainer:innen ist, um die nächsten Generationen von Sportlern zu formen.
Das Engagement von Andreas Braun und seiner Kollegen im Verein zeigt, wie wertvoll ehrenamtliche Arbeit im Sport ist. Die Kinder, die heute in den Turnstunden trainieren, sind die Sportler von morgen. Und die Freude, die sie dabei erleben, ist nicht nur für sie selbst, sondern auch für die gesamte Gemeinschaft von unschätzbarem Wert. In einer Zeit, in der Fitnessstudios um Mitglieder konkurrieren, bleibt der Sportverein ein wichtiger Ort der Begegnung und des Miteinanders. Die Werte, die hier vermittelt werden, prägen die Gesellschaft und fördern ein starkes, gesundes Miteinander.
Für Andreas Braun bleibt das Ziel klar: Kinder für den Sport zu begeistern und ihnen ein gesundes, selbstbewusstes Aufwachsen zu ermöglichen. Er lebt in Timelkam und ist ein Vorbild für alle, die sich für das Ehrenamt im Sport engagieren möchten. Es ist ein Weg, der nicht nur den Einzelnen, sondern die gesamte Gemeinschaft bereichert.
Mehr über Andreas Brauns beeindruckende Leistungen kann man in einem Artikel auf meinbezirk.at nachlesen.
