Heute ist der 28.05.2026, und in Vöcklabruck gibt es spannende Neuigkeiten aus der Welt der Chirurgie! Ab dem 1. Juli 2026 wird Gerd Preßl die Leitung der Chirurgie am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck übernehmen. Preßl, der 48 Jahre alt ist, hat sich auf Viszeralchirurgie spezialisiert und bringt umfangreiche Erfahrung in minimalinvasiven sowie robotischen Eingriffen mit. Seit Juni 2025 ist er bereits am Klinikum tätig und leitet seit September 2025 die Viszeralchirurgie. Diese Schritte machen ihn zu einer zukunftsweisenden Führungspersönlichkeit, wie die Gesundheitsholding feststellt.
Vor seiner Anstellung in Vöcklabruck war Preßl am Ordensklinikum Linz beschäftigt, wo er in einer leitenden Funktion mit Führungs- und Organisationsverantwortung arbeitete. Mit einem Studium der Medizin in Wien und einer Facharztausbildung in Chirurgie, Thoraxchirurgie sowie dem Additivfach Viszeralchirurgie hat er sich eine solide Basis erarbeitet. Seine Schwerpunkte liegen in der onkologischen Chirurgie, kolorektalen Chirurgie und modernen Operationsmethoden. Die Leidenschaft für Lehre und Weiterbildung zeigt sich in seiner regelmäßigen Teilnahme als Vortragender bei Fachkongressen. Privat ist Preßl dreifacher Vater, wohnt in Linz und genießt seine Freizeit im Salzkammergut – Mountainbiken, Bergsteigen, Skitouren und Laufen stehen dabei ganz oben auf seiner Liste.
Ein Wechsel an der Spitze der Chirurgie
Preßl tritt die Nachfolge von Christoph Kaindl an, der im Februar 2025 das Primariat übernommen hat und nun in sein Spezialgebiet der Gefäß- und Thoraxchirurgie zurückkehrt. Dieser Wechsel bringt frischen Wind und neue Perspektiven in die Chirurgie am Klinikum Vöcklabruck. Man darf gespannt sein, wie sich die Abteilung unter Preßls Leitung entwickeln wird. Die Integration neuer Technologien, wie etwa die roboterassistierte Chirurgie, wird definitiv eine Rolle spielen.
Robotische Eingriffe sind mittlerweile ein Standard in der modernen Chirurgie und fallen unter die sechsjährige Weiterbildung zum Facharzt für (Viszeral)Chirurgie. Hierbei werden Methoden und Techniken, auch in der Robotik, von der Ärztekammer vermittelt. Um robotische Operationen durchzuführen, müssen Fachärzte über die notwendige Ausbildung und das entsprechende Zertifikat verfügen. Interessanterweise beträgt die Lernkurve für geübte Fachärzte beim DaVinci-System etwa 20 bis 30 Eingriffe. Kliniken erstellen, in Absprache mit Herstellern, eigene Standards für die Aus- und Weiterbildung in der robotisch-assistierten Chirurgie, um die Qualität und Sicherheit der Eingriffe zu gewährleisten.
Die Zukunft der Chirurgie
Die Entwicklungen in der Chirurgie, insbesondere im Bereich der robotischen Eingriffe, sind beeindruckend. Kliniken setzen zunehmend auf strukturierte Programme und moderne Trainingsmethoden, um Chirurgen optimal auf ihre Aufgaben vorzubereiten. Simulationen, Supervision und digitale Aufzeichnungssysteme spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Technologien ermöglichen es, auch komplexe Eingriffe sicher und effizient durchzuführen. Mit Experten wie Gerd Preßl an der Spitze wird das Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck sicher eine wichtige Rolle in der Weiterentwicklung dieser Methoden spielen.
