Heute ist der 5. Mai 2026 und in Vöcklabruck gibt es Neuigkeiten aus der Jägerschaft. Kürzlich fanden die Hegemeisterwahlen in den Hegeringen 9 und 10 statt, und die Stimmung war hervorragend. Die Wahlorte waren im Eichingerbauer in St. Lorenz angesiedelt, und unter der Leitung von Philipp Stögner, dem Delegierten zum OÖ Landesjagdausschuss, konnten die Mitglieder ihre Vertreter wählen.
Im Hegering 9 wurde Michael Lohninger aus Unterach zum neuen Hegemeister gewählt. Seine Stellvertreter sind Manfred Draschwandtner aus Innerschwand und Gerhard Lametschwandtner aus Oberwang. Dieser Hegering umfasst die Gebiete Oberaschau, Oberwang, Unterach am Attersee und Innerschwand am Mondsee. Währenddessen wurde im Hegering 10 Karl Manglberger aus Tiefgraben als Hegemeister gewählt, unterstützt von Ferdinand Maderecker aus Zell am Moos und Johannes Brandner aus St. Lorenz als Stellvertreter. Die Mitglieder dieses Hegeringes kommen aus Tiefgraben, Mondsee, St. Lorenz, Zell am Moos und Oberhofen am Irrsee. Gerald Esser bleibt als Kassier für beide Hegeringe im Amt.
Ein Appell an die Hundebesitzer
Ein besonders wichtiger Teil der Versammlung war der eindringliche Appell der Jägerschaft an die Bevölkerung. Es geht um den Schutz von Rehkitzen und Junghasen, die oft verlassen wirken, aber in Wahrheit von ihren Müttern abgelegt werden. Die Jäger bitten eindringlich darum, diese Tiere nicht anzufassen oder mitzunehmen. Außerdem ist es ratsam, Hunde im Wald und auf Wiesen anzuleinen, um unerwünschte Wildtierrisse zu vermeiden. Ein guter Hinweis, den viele Hundebesitzer vielleicht nicht auf dem Schirm haben – das Wohl der Wildtiere sollte uns allen am Herzen liegen!
In den letzten Jahren hat die Bedeutung der Jägerschaft in unserer Region zugenommen. Nicht nur, dass sie sich um die Wildbestände kümmern, sie sind auch wichtige Ansprechpartner für Naturschutz und die Aufklärung der Bevölkerung über den Umgang mit der Natur. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der heimischen Flora und Fauna und tragen damit zur Biodiversität bei.
Wie sich die Jagd- und Naturschutzthemen weiterentwickeln werden, bleibt abzuwarten. Doch mit einer engagierten Jägerschaft und einem aufmerksamen Publikum, das bereit ist, mitzuhelfen, kann man optimistisch in die Zukunft blicken. Und wer weiß, vielleicht wird der nächste Termin im Eichingerbauer noch mehr interessante Themen auf den Tisch bringen!