King of the Lake: Radsport für den guten Zweck am Attersee
Am 26. September 2026 wird der Attersee zum Schauplatz eines aufregenden Ereignisses: Das 47,2 Kilometer lange Rennen „King of the Lake“ steht vor der Tür! Rund 1.400 begeisterte Radsportlerinnen und Radsportler werden sich auf die Strecke begeben, und die Vorfreude ist spürbar. Was dieses Rennen besonders macht, ist nicht nur die sportliche Herausforderung, sondern auch der gute Zweck dahinter. Die gesamte Registrierungsgebühr wird an das Rote Kreuz im Bezirk Vöcklabruck gespendet. Und das ist noch nicht alles: Der Radsportverein Atterbiker hat bereits eine beeindruckende Summe von 13.510 Euro an das Rote Kreuz gespendet!
Die hohe Nachfrage nach Startplätzen hat zur Folge, dass ein Losverfahren zur Vergabe der Plätze durchgeführt wird. Seit 2021 erfolgt die Vergabe der Einzel- und Teamplätze elektronisch – ein Schritt, der sicherlich viele erleichtert. Damit wird auch der organisatorische Aufwand reduziert. Und nicht zu vergessen: Fünf Euro pro Registrierung fließen an einen Partner, der für die Durchführung des Rennens wichtig ist. Das Rote Kreuz wird mit seinen freiwilligen Helferinnen und Helfern dafür sorgen, dass alles entlang der Strecke sicher abläuft.
Partnerschaft mit dem Roten Kreuz
Gerald Schuster, der Bezirksgeschäftsleiter des Roten Kreuzes, hat die Bedeutung der Partnerschaft mit den Atterbikern betont. Diese Zusammenarbeit ist nicht nur für das Rennen von zentraler Bedeutung, sondern auch für die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer. Die ehrenamtlichen Helfer des Roten Kreuzes steuern nicht nur ihre Zeit, sondern auch ihr Engagement, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.
Zusätzlich zu diesem großartigen Event gibt es auch den #upperREGION Award 2026, der Immobilienprojekte auszeichnet, die Leerstände revitalisieren und Ortskerne beleben. Eingereicht werden können Projekte bis zum 31. Juli, und eine Fachjury wird die nachhaltigen Entwicklungen bewerten. Der Sieger des Awards kann sich über ein Preisgeld von 5.000 Euro freuen.
Katastrophenschutz und Ehrenamt
Die Bedeutung des Roten Kreuzes geht weit über das „King of the Lake“-Rennen hinaus. Der Katastrophenschutz spielt eine grundlegende Rolle bei der Abwehr von Schäden an der Bevölkerung und Infrastruktur. Das DRK (Deutsches Rotes Kreuz) ist maßgeblich in der Betreuung sowie der medizinischen und sanitätsdienstlichen Versorgung der Betroffenen tätig. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie viele Einsätze das DRK alleine in Frankfurt durchführt – von der Einrichtung von Betreuungsstellen bei Bombenevakuierungen bis hin zur Unterstützung anderer Städte mit Rettungsmitteln.
Besonders eindrucksvoll war der Einsatz des DRK während der Hochwasser-Einsätze im Ahrtal im Jahr 2021. Hier zeigte sich, wie wichtig ehrenamtliche Helfer sind, die in Krisensituationen bereitstehen, um anderen zu helfen. Wenn du selbst Interesse hast, in den Katastrophenschutz einzusteigen, solltest du wissen, dass das DRK immer auf der Suche nach neuen Helfern ist. Du musst mindestens 16 Jahre alt sein und Lust auf abwechslungsreiche Teamaufgaben haben. Es gibt verschiedene Aufgabengebiete, in denen du dich engagieren kannst, sei es in der Betreuungsgruppe, Sanitätsgruppe oder im Technik- und Sicherheitstrupp.
Die jährliche Katastrophenschutzübung FRANKOPIA, die normalerweise im Herbst stattfindet, simuliert ein Katastrophen-Szenario zur Schulung der Helfer und zeigt, wie wichtig Vorbereitung und Teamarbeit sind. Wer also Lust hat, sich zu engagieren, kann sich gerne unter KatS@drkfrankfurt.de melden. Weitere Informationen über den Katastrophenschutz im DRK Hessen sind ebenfalls erhältlich.
Es bleibt spannend, wie das „King of the Lake“ Rennen und die Initiativen des Roten Kreuzes die Gemeinschaft in Vöcklabruck stärken und uns alle zu einem aktiven Engagement inspirieren. Man kann nur hoffen, dass viele Menschen sowohl an dem Rennen teilnehmen als auch die Gelegenheit nutzen, um etwas Gutes zu tun.
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