Kulturgeschichte am Attersee: Einbäume als lebendige Zeugnisse der Vergangenheit
Heute ist der 7.07.2026 und die Vorfreude in Seewalchen steigt! Wolfgang Lobisser und sein engagiertes Team arbeiten derzeit an der Promenade, wo sie an einem faszinierenden kulturhistorischen Projekt tüfteln. Der Verein „Pfahlbau am Attersee“ wird bald ein bedeutendes Kapitel regionaler Geschichte abschließen, das nicht nur die Vergangenheit ehrt, sondern auch die Kultur lebendig hält. Ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Die neuen Einbäume, auch liebevoll „Prügel“ genannt, sind nach der Wasserlagerung im Winter wieder ans Licht geholt worden. Ein bisschen wie ein Kunstwerk, das darauf wartet, bewundert zu werden!
Vom 13. bis 17. Juli finden die letzten Feinarbeiten statt. Diese werden von Wolfgang Lobisser und vier Mitarbeitern des Naturhistorischen Museums Wien geleitet. Eine wunderbare Zusammenarbeit, die zeigt, wie wichtig es ist, Fachwissen und Engagement zusammenzubringen. Unterstützt werden sie zudem von Bauern aus Seewalchen und Mitgliedern des Pfahlbauvereins, angeführt von Sepp Seiringer, Peter Wechselauer und Hans Hemetsberger. Gemeinsam leisten sie einen wertvollen Beitrag zur Bewahrung des historischen Wissens.
Einblicke in die Vergangenheit
Die fertigen Einbäume sind nicht nur Holzstücke – sie sind lebendige Zeugnisse früherer Bootsbautechniken. Diese Kunstwerke werden in Ausstellungen, Bildungsprogrammen und kulturellen Veranstaltungen genutzt, um den Menschen die Geschichte näherzubringen. Und das ist nicht nur für die Erwachsenen spannend! Auch für Kinder gibt es Möglichkeiten, in das Leben der ersten Siedler am Attersee einzutauchen und Wissenswertes über das Leben in der Steinzeit zu erfahren. Da wird Geschichte ganz lebendig!
Ein ganz besonderer Aspekt ist, dass seit Juni 2011 drei der circa 20-30 im Attersee versunkenen Pfahlbaudörfer zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Insgesamt wurden 111 der circa 1000 bekannten Siedlungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Slowenien und Italien anerkannt. In Österreich können neben den drei Orten am Attersee auch die Siedlung See am Mondsee und eine Insel im Keutschacher See diese hochkarätige Auszeichnung für sich beanspruchen. Das zeigt, wie bedeutend unser regionales Erbe ist!
Die Zusammenarbeit von Fachleuten, Institutionen und engagierten Unterstützern ist wirklich bemerkenswert. Sie alle tragen dazu bei, dass wir unser kulturelles Erbe nicht nur bewahren, sondern auch aktiv leben und erleben können. Wer weiß, vielleicht wird der Besuch der Einbäume für die nächsten Generationen ein bleibendes Erlebnis – und das ganz ohne Zeitreise!
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