Am 1. Februar 2026 feierte die bekannte österreichische Politikerin Maria Fekter ihren 70. Geburtstag. Geboren in Attnang-Puchheim, Oberösterreich, hat sie im Laufe ihrer Karriere eine Vielzahl von Ämtern bekleidet und sich als prägende Persönlichkeit der ÖVP sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene etabliert. Anlässlich dieses besonderen Tages organisierte die Oberösterreichische Volkspartei (OÖVP) eine Feier, bei der unter anderem Landeshauptmann Thomas Stelzer und der Landesparteivorstand anwesend waren. Die Stimmung war feierlich, und die Gäste würdigten Fekters Lebenswerk und ihren unermüdlichen Einsatz für die Gesellschaft.

Maria Fekter ist nicht nur als Innenministerin von 2008 bis 2011 und erste Finanzministerin von 2011 bis 2013 bekannt, sondern auch für ihre klare und oft aufsehenerregende politische Stimme in Österreich. Thomas Stelzer lobte sie als mutige Politikerin, die stets Verantwortung übernommen hat. Diese Wertschätzung ist nicht unbegründet; Fekter hat sich in ihrer politischen Laufbahn stets für die Belange der Menschen in ihrer Heimatregion eingesetzt, selbst während ihrer Zeit in der Bundespolitik. Ihre Wurzeln in Attnang-Puchheim blieben ihr immer wichtig, weshalb sie parallel zu ihren politischen Ämtern auch als Gemeinderätin und Unternehmerin aktiv war.

Von der Gemeinderätin zur Ministerin

Fekters politische Karriere begann 1986 als Gemeinderätin in ihrer Heimatstadt. Ihr Engagement für die Bevölkerung war von Anfang an spürbar. Nach einigen Jahren, in denen sie im Präsidium des Österreichischen Wirtschaftsbundes tätig war, übernahm sie 1990 die Rolle der Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten. Diese Position ebnete den Weg für ihre spätere Abgeordnetenzeit im Nationalrat, die von 1990 bis 2017 mit einigen Unterbrechungen dauerte.

Die Ausbildung von Maria Fekter ist beeindruckend: Sie besuchte das Gymnasium der Kreuzschwestern in Gmunden und schloss die Handelsakademie in Vöcklabruck mit der Matura ab. Anschließend studierte sie Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz und Betriebswirtschaftslehre. Ihre akademische Ausbildung, gepaart mit ihrer unternehmerischen Erfahrung in der Familienfirma, bereitete sie bestens auf ihre politischen Herausforderungen vor.

Politische Schwerpunkte und Reformen

Während ihrer Zeit als Innenministerin setzte sich Fekter besonders für die Kriminalitätsbekämpfung und die Neuregulierung des Fremdenrechts ein. Die Einführung von Meldepflichten für Asylwerber und die Gründung der Sonderkommission zur Bekämpfung von Einbrüchen in grenznahen Gebieten waren nur einige ihrer Maßnahmen. Später, als Finanzministerin, führte sie ein umfassendes Konsolidierungspaket ein, das auch Steuerabkommen mit der Schweiz und Luxemburg umfasste. Ihre Zeit in diesen Ämtern war jedoch nicht ohne Kontroversen; ihre Äußerungen über „Feindbilder“ in Europa führten zu Rücktrittsforderungen, die sie mit einer Entschuldigung zu entschärfen versuchte.

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Fekter wurde 2013 erneut in den Nationalrat gewählt, jedoch nicht in die nächste Regierung aufgenommen. Ihre Amtszeit als Finanzministerin endete am 16. Dezember 2013. Trotz ihrer politischen Karriere bleibt sie eine Frau der Region, die sich auch gegen die Wiederinbetriebnahme einer Fleischerei in Attnang-Puchheim engagierte. Ihr unternehmerischer Hintergrund, insbesondere in der Kies- und Transportbranche, brachte ihr den Spitznamen „Schottermitzi“ ein.

Abgesehen von ihrer politischen Laufbahn wurde Fekter auch für ihren Humor und ihre prägnanten Formulierungen bekannt. Ihr Satz „Shortly, without von delay“ wurde 2011 zu Österreichs „Spruch des Jahres“ gewählt. Heute, an ihrem 70. Geburtstag, wird sie von vielen als eine der stärksten Stimmen in der österreichischen Politik geschätzt.

Für ihre Verdienste um die Gesellschaft und ihre unermüdliche Arbeit wird sie auch in Zukunft als eine Schlüsselfigur der österreichischen Politik wahrgenommen werden. Und auch wenn die politische Bühne sich verändert hat, bleibt ihre Verbindung zu ihrer Heimat und den Menschen dort ungebrochen.