Die Vorfreude in der Region Vöcklabruck ist spürbar, denn am 23. und 24. Mai 2026 wird die MSV Schwanenstadt zum Schauplatz eines aufregenden Motocross-Events. Die Veranstaltung, die bereits die 48. ihrer Art ist, verspricht atemberaubende Rennaction auf der Rennstrecke in Niederholzham, Oberndorf bei Schwanenstadt. Für Motorsportfans ist dies ein absolutes Muss! Am Samstag dreht sich alles um den European Classic MX Cup, wo historische Motorräder in verschiedenen Klassen gegeneinander antreten. Am Sonntag geht es dann um die Österreichische Motocross-Staatsmeisterschaft, und die Spannung steigt, wenn die Besten in den Klassen MX Jugend, MX Junioren, MX2 und MX Open an den Start gehen.

Rund 280 Fahrer aus 14 Nationen werden erwartet – das ist ein beeindruckendes Teilnehmerfeld! Besonders im Fokus steht Noah Jonas aus Vöcklabruck, der in der MX-Juniorenklasse die Meisterschaft anführt und als Favorit gilt. Neben ihm werden auch lokale Größen wie Jürgen Kröpfel, Daniel Hochroiter, Michael Murauer, Julian Prüwasser, Timo und Tobias Scharinger sowie Paul Ötzlinger auf ihren Maschinen um den Sieg kämpfen. Man kann sich nur vorstellen, wie die Zuschauer die Fahrer anfeuern werden, während der Duft von Benzin und der Lärm der Motoren die Luft erfüllen!

Ein Abschied von einer Legende

Doch während die Vorbereitungen für das Rennen auf Hochtouren laufen, gibt es auch traurige Nachrichten aus der Motorsportwelt. Manfred „Jimmy – Ritchie“ Riegler, ein Ehrenmitglied der MSV Schwanenstadt, ist verstorben. Riegler war über 45 Jahre tief in der Motorsport-Szene Österreichs und darüber hinaus verwurzelt und hinterlässt eine große Lücke. Er war bekannt für seine journalistischen Talente und seine Leidenschaft, die Menschen hinter den Rennfahrern in den Vordergrund zu stellen. Sein Tod hinterlässt nicht nur eine Trauer um den Verlust eines Freundes, sondern auch um einen außergewöhnlichen Menschen, der viele junge Talente von der Nachwuchs- bis zur Grand-Prix-Ebene begleitete.

Riegler schuf an Rennplätzen eine besondere Atmosphäre, die Zuschauer und Fahrer gleichermaßen fesselte. Er hat es verstanden, die Emotionen und Hoffnungen der Fahrer einzufangen und sie mit der Öffentlichkeit zu teilen, ohne je um Applaus zu bitten. Sein Mitgefühl galt immer seiner Familie, die für ihn von größter Bedeutung war. Die Motorsportgemeinschaft wird seinen Einfluss und seine Leidenschaft schmerzlich vermissen.

Ein Blick in die Motorsportgeschichte

Inmitten all dieser Ereignisse ist es auch interessant, einen Blick auf die Geschichte des Motorsports in Österreich zu werfen. Das Technische Museum Wien verwahrt Nachlässe von renommierten Motorsportfotografen wie Artur Fenzlau und Erwin Jelinek. Ihr Erbe dokumentiert die Entwicklung des Motorrad- und Automobilrennsports in Österreich von den 1920er- bis in die 1970er-Jahre. Mit über 170.000 Aufnahmen und zahlreichen Rennserien sowie regionalen Wettbewerben zeigt die Sammlung, wie das Interesse der Bevölkerung am Rennsport gewachsen ist.

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Die Bedeutung von Veranstaltungen wie dem European Classic MX Cup und der Österreichischen Motocross-Meisterschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie sind nicht nur ein Fest für die Fans, sondern auch eine Hommage an die Geschichte des Motorsports in Österreich, das durch Persönlichkeiten wie Riegler und die Fotografen Fenzlau und Jelinek geprägt wurde. Bleiben wir also gespannt auf das, was uns am kommenden Wochenende bei der MSV Schwanenstadt erwartet!