Die Vorfreude auf die „Tiroler Tage der offenen Ateliers“ in Kitzbühel wächst. Am Samstag, den 9. Mai, und Sonntag, den 10. Mai, jeweils von 9 bis 17 Uhr, können Kunstliebhaber im überdachten Innenhof der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel die Werke internationaler und heimischer Künstler bewundern. Im Mittelpunkt steht der renommierte Mundmaler Paulus Ploier, der bereits zahlreiche Ausstellungen in London hatte und bald nach Ungarn reisen wird. Ploier ist nicht nur Preisträger des „Life Award“, sondern auch Vollmitglied der VDMFK (Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler).
Die Veranstaltung, die von „kulturnetzTirol“ unter der Leitung von Helga Madera organisiert wird, hat sich über die Jahre hinweg großer Beliebtheit erfreut. Es wird ein persönlicher Zugang zur Kunst geboten, der den Austausch zwischen Künstlern und Besuchern fördert. Neben Ploier werden auch andere internationale Künstler wie Patrice Bruvier aus Frankreich, Edina Tarfarkas-Czajlik aus Ungarn und Ivan Rykhlo aus der Ukraine anwesend sein. Österreichische Künstlerinnen wie Nicole Blechinger, Brigitta Peinsipp, Marlene Schaumberger und Bettina Krummel erweitern das vielfältige Kunstangebot.
Künstlerische Vielfalt und spannende Kunststile
Die „Tiroler Tage der offenen Ateliers“ bieten eine breite Palette an Kunststilen, darunter Mundmalerei in Acryl, Tusch-Aquarelle, Pop-Art, Ölmalerei, Mixed-Media und kreative Objekte aus Fundstücken. Neben den bekannten Künstlern werden auch zahlreiche Ateliers in und um Kitzbühel ihre Türen öffnen, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Darunter finden sich Maler, Fotografen und Textilkünstler, die die Besucher in ihre kreativen Prozesse einführen.
Zu den teilnehmenden Künstlern zählen unter anderem Nadja El Manchi, Anke Carchidi und Egon Höfinger, die ihre Malereien und Fotografien vorstellen. In der Künstlergemeinschaft Di Galeri wird ein spannendes Zusammenspiel zwischen verschiedenen kreativen Disziplinen geboten, während andere Ateliers wie die Bäckerei oder das Atelier M28 ebenfalls zur Erkundung einladen. Ein besonderes Highlight sind die interaktiven Projekte der Bildnerischen Innsbruck, die Gespräche und performative Elemente integrieren.
Ein Blick über den Tellerrand
Die Veranstaltung steht nicht nur für Kunst, sondern auch für den Austausch und die Vernetzung innerhalb der Kulturszene. Der TKI-Newsletter, der monatlich erscheint, informiert über Veranstaltungen, neue Mitglieder im Netzwerk und kulturelle Themen. Dies fördert nicht nur die Sichtbarkeit der Künstler, sondern auch die Wertschätzung für die kreative Arbeit in der Region. Durch solche Initiativen wird die künstlerische Vielfalt in Österreich nachhaltig gestärkt und die kulturelle Landschaft bereichert.
Besucher der „Tiroler Tage der offenen Ateliers“ können sich auf ein inspirierendes Wochenende freuen, das nicht nur die Sinne anregt, sondern auch den Dialog zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten fördert. Wer mehr über die Veranstaltung erfahren möchte, findet weitere Informationen auf der Website von kulturnetzTirol oder auf meinbezirk.at.