Im Herzen von Wels-Land tut sich etwas Spannendes! Einmal mehr zeigt das Stadtmuseum Wels, wie lebendig Geschichte sein kann. Im Juni stehen zwei aufregende Ausstellungen auf dem Programm, die sowohl Kunst als auch historische Aspekte beleuchten. Zu den Schauplätzen gehören die beeindruckende Welser Burg und die beschaulichen Minoriten. Ein echtes Highlight, wenn man die Bedeutung dieser Orte bedenkt!

Stadtrat Martin Oberndorfer von der ÖVP hebt die geschichtsträchtige Bedeutung von Wels hervor. Wer hätte gedacht, dass die Welser Burg im Jahr 1626 einer der zentralen Schauplätze des Bauernkriegs war? Anlässlich der landesweiten Erinnerung an diesen bedeutenden Konflikt wird die Burg am 12. Juni zwischen 10 und 13 Uhr sogar zum Sonderpostamt. Ein interessantes Detail: Der Briefmarkensammler-Verein „Ovilava“, der heuer sein 70-jähriges Bestehen feiert, organisiert diese besondere Aktion. Neben Erinnerungsstücken an den Bauernkrieg wird auch eine Briefmarkenausstellung geboten, die sicher viele Sammler und Geschichtsinteressierte anlocken wird.

Workshops für kreative Köpfe

Doch das ist noch nicht alles! Ab dem 18. Juni startet in den Minoriten die Workshopreihe „Mit Bleistift und Papier“. Ein spannendes Format, das von 15 bis 16.40 Uhr stattfinden wird. Hier können Teilnehmer*innen ausgewählte Objekte der archäologischen Sammlung zeichnerisch erkunden. Der erste Workshop behandelt die faszinierende „Römische Götterwelt“. Kulturreferentin Christa Raggl-Mühlberger von der FPÖ hebt die besondere Verbindung von Kunst und Geschichte hervor, die durch diese Workshops entsteht. Eine tolle Möglichkeit, Wissen auf kreative Weise zu vermitteln und gleichzeitig die eigene Zeichenfähigkeit zu schärfen!

Ein Blick in die Geschichte

Die Bedeutung des Bauernkriegs kann nicht genug betont werden. Vor 400 Jahren fanden in Österreich und Bayern landesweite Aufstände statt, die durch die Unzufriedenheit der Bauern mit den herrschenden Verhältnissen ausgelöst wurden. Diese Ausstellungen und Workshops bieten eine großartige Gelegenheit, nicht nur die Vergangenheit zu reflektieren, sondern auch aktiv an der kulturellen Gestaltung der Gegenwart teilzuhaben. Wer also etwas über die Wurzeln unserer Gesellschaft lernen möchte, kommt an diesen Veranstaltungen nicht vorbei!

Mit der Kombination aus Geschichte und Kunst ist Wels auf dem besten Weg, ein kulturelles Zentrum der Region zu werden. Die Vorfreude auf die kommenden Ereignisse ist groß – ein Besuch in Wels lohnt sich ganz sicher! Und vielleicht gibt es ja auch das ein oder andere Erinnerungsstück, das den Weg in die eigene Sammlung findet. Wer weiß, was die Geschichte noch für Überraschungen bereithält?

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